Gewissensbisse bei „Das perfekte Dinner“: Kinga bereut ihre Bewertung
Ausgerechnet ihre eigene Wertung holt Kinga bei „Das perfekte Dinner“ ein und lässt sie mit schlechtem Gewissen in Tag 2 starten ...

Der Start von „Das perfekte Dinner“ (VOX) hatte für Kinga unerwartete Folgen: Ihre niedrige Bewertung für André lässt ihr seither keine Ruhe. Trotzdem geht die 49-Jährige am zweiten Tag der Spendenmarathon-Woche im Rhein-Main-Gebiet hochmotiviert an den Herd.
In Schmitten im Taunus empfängt die gebürtige Polin ihre Mitstreiter und weiß genau, was auf sie zukommt: „Die Kandidaten haben heute große Erwartungen“, sagt sie – kein Wunder, schließlich hatte sie am Vorabend klar angekündigt: „Ich will gewinnen!“
Doch der Ehrgeiz hat für Kinga noch eine tiefere Bedeutung. Der Gewinn der Woche fließt vollständig an den RTL-Spendenmarathon und „Wir helfen Kindern“. Ein Thema, das sie emotional bewegt: „Mein Sohn und ich, wir hatten auch mal nichts.“
„Das perfekte Dinner“: Damit will Kinga gewinnen
Um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, fährt Kinga an Tag 2 ein ebenso kreatives wie aufwendiges Menü auf.
Zur Vorspeise serviert sie eine Zitronen-Minze-Erbsen-Cremesuppe mit gerösteten Pinienkernen und einem knusprigen Blätterteigbegleiter. Der Hauptgang besteht aus Rinderfilet mit Kräutermantel und einem Hauch Schokolade, kombiniert mit Kartoffel- und Süßkartoffelpüree, Champignons, karamellisierten Karotten und Rote-Bete-Salat. Abgerundet wird das Menü durch einen No-Bake & Yes-Tasty American Cheesecake mit Pistazienbasis – ein moderner, süßer Abschluss, der Eindruck hinterlassen soll.
Nur vier Punkte für André – und das schlechte Gewissen schlägt zurück
Während der Vorbereitungen wird deutlich: Kinga ist nicht nur aufgeregt, sondern auch belastet. Der Grund: Ihre strenge Bewertung am Vortag. „Ich habe dann wirklich ein bisschen schlechtes Gewissen gehabt und habe mich nicht so richtig wohlgefühlt damit“, gibt sie offen zu. Die nächtliche Grübelei blieb nicht aus: „Der hat sich tatsächlich Mühe gegeben.“
Mit etwas Abstand würde sie heute anders entscheiden: „Ich würde ihm jetzt sechs Punkte geben. Und jetzt habe ich noch mehr schlechtes Gewissen.“ Warum die Vier-Punkte-Wertung so spontan ausfiel, erklärt sie mit einem Schmunzeln – und Selbstkritik: „Mein Mann sagt immer: Ich mache zuerst und dann denke ich.“
Trotz ihrer inneren Unruhe kann Kinga am Ende des Abends aufatmen. Die Mitstreiter würdigen ihr Menü, ihre Mühe und ihre Persönlichkeit – und vergeben insgesamt 30 Punkte.
Für Kinga eine Bestätigung ihres Ehrgeizes und ihrer Selbsteinschätzung: „Selbstverständlich war das das perfekte Dinner“, stellt sie überzeugt fest. Mit dieser Wertung rückt nun sogar der mögliche Wochensieg in greifbare Nähe.
Quellen
VOX







