Stars

Gesellschaftliche Diskussionskultur: J.K. Rowling unterzeichnet offenen Brief

152 Intellektuelle haben einen offenen Brief unterzeichnet in denen sie die aktuelle Debattenkulur kritisieren – inklusive J. K. Rowling.

J.K. Rowling, Harry Potter, Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
Steht zunehemend in der Kritik: "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling / Getty Images

Erst vor wenigen Wochen hat die „Harry Potter“-Bestsellerautorin J. K. Rowling mit ihrem kritischen Statement in Tweetform in Bezug auf transsexuelle Menschen die LGBTQ-Community und Teile der Medienlandschaft erschüttert. Nun steht die Britin erneut im Fokus.

Der Grund: Rowling hat gemeinsam mit 151 weiteren Intellektuellen, bestehend aus Schriftsteller*innen, Professor*innen und Journalisten, darunter auch der deutsche Schriftsteller Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) und Margaret Atwood,  einen offenen Brief unterzeichnet, der die aktuelle gesellschaftliche Diskussionskultur bemängelt. Es ist von einem „Klima der Intoleranz“ die Rede und "Rufe nach sofortiger Vergeltung" würden zunehmen. Dass nun ausgerechnet J. K. Rowling, die mit ihren intoleranten Verständnis gegenüber Transgender-Menschen, diesen Brief unterzeichnet hat, stößt zurecht auf Kritik. 

 

J.K. Rowling: Selbstgefälliges Gefasel

Der Brief, der in der Oktoberausgabe der US-Zeitschrift „Harper‘s Magazine“ erscheinen soll, aber schon jetzt online zur Verfügung steht, sorgte bei verschiedenen Pressevertretern, darunter auch der Direktor des amerikanischen Nachrichtenportals "Huff Post", Richard Kim, daher für Empörung und wurde als scheinheilig abgestempelt. In einem Tweet schreibt Kim: „Okay, ich habe THE LETTER nicht unterschrieben, […] weil ich in 90 Sekunden erkennen konnte, dass es sich um albernes, selbstgefälliges Gefasel handelte, das nur die Leute trollen würde, die es angeblich erreichen wollte“.

Auch die Internet-Community warf den Unterzeichnern Dünnhäutigkeit und der Angst vorm Verlust von Privilegien und Relevanz vor. Wie „The New York Times“ berichtet, stammt die Idee des Briefes von dem amerikanischen Autor Thomas Chatterton Williams.

 
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt