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George Clooneys seltsame Familie

George Clooneys seltsame Familie
George Clooneys seltsame Familie (Kurt Krieger) Kurt Krieger

Für "Gravity" bekam er einen Sonderpreis. Dabei verriet George Clooney sichtlich gerührt, wer für ihn zu seiner Familie gehört.

Als Weltraum-Veteran Matt Kowalski begeistert George Clooney in "Gravity" derzeit die Filmfans und Kritiker. Erstere bescheren dem Superstar märchenhafte Zuschauerzahlen im Kino, Letztere überhäufen ihn mit Preisen - zum Beispiel bei den Britannia Awards in Los Angeles. Britannia Awards in den USA? Ganz richtig, denn die britische Filmakademie BAFTA (British Academy of Film and Television Arts) verleiht einmal im Jahr in Los Angeles einen Preis, um eine Brücke zwischen amerikanischen und englischen Filmschaffenden zu schlagen. Dementsprechend ist der Hauptpreis, den Clooney in diesem Jahr abräumte, auch nach einem der wichtigsten britischstämmigen Regisseure benannt: der "Stanley Kubrick Award for Excellence in Film". Umso passender, als Clooneys aktueller Erfolg "Gravity" gerne mit Kubricks vielleicht wichtigstem Werk "2001 - Odyssee im Weltraum" verglichen wird. Nach Meinung von SciFi-Papst James Cameron ("Avatar - Aufbruch nach Pandora") ist "Gravity" sogar besser.

 

Selbstironie ist Trumpf

Bei der Verleihungs-Gala überrascht George Clooney mit einem Einblick in sein Privatleben. Als er den Preis von Julia Roberts überreicht bekam, erklärte er: "Ich bin ja berühmt dafür, dass ich keine Kinder habe - zumindest keine, von denen ich wüsste. Aber ich habe trotzdem eine Familie. Diese Familie besteht aus Schauspielern, Regisseuren und Drehbuchautoren und, Gott bewahre, auch aus Agenten, Studiomitarbeitern und Journalisten. Menschen, die wie ich ihre Arbeit lieben." Mit diesen Worten machte sich Clooney über sein turbulentes Privatleben mit häufig wechselnden Partnerinnen lustig, das vom Boulevard seit Jahren in bunte Schlagzeilen gefasst wird. Zuletzt war Clooney mit der Ex-Wrestlerin Stacey Keibler liiert, von der er sich im Juli trennte - angeblich, weil George sich ihrem Kinderwunsch verweigerte. Daher nun sein augenzwinkernder Kommentar. Bei den Britannia Awards wurde neben Clooney übrigens auch "Star Trek"-Schurke Benedict Cumberbatch als "Best British Artist of the Year" geehrt. Der Top-Mime ist aktuell auch verblüffend authentisch als Julian Assange im Enthüllungs-Drama "Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt" im Kino zu bewundern.



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