Kino

George Clooney verteidigt Obama

Der Star aus "Monuments Men" duldet es nicht, wenn man seine Freunde beleidigt - auch Milliardäre machen da keine Ausnahme.

George Clooney verteidigt Obama
George Clooney verteidigt Obama (Kurt Krieger) Kurt Krieger

Dass George Clooney ein überzeugter Anhänger des demokratischen Präsidenten der USA ist, muss fast nicht mehr erwähnt werden. Vor beiden Wahlen hat der Schauspieler ja sein klares Bekenntnis zu Barack Obama und dessen Zielen so oft es ging publik gemacht und den mächtigsten Mann der Welt in jeglicher Form unterstützt - Geld auftreiben für den Wahlkampf inklusive. Dass hätte eigentlich auch Milliardär Steve Wynn wissen müssen, der den "Monuments Men"-Star jetzt zu einem feucht-fröhlichen Dinner in eines seiner Nobel-Restaurants geladen hatte. Unter Umständen etwas zu feucht-fröhlich - jedenfalls wenn man der Version George Clooneys Glauben schenken will. Dem zufolge äußerte sich Wynn während des Abends extrem abschätzig über Mr. President - und ließ sich auch nicht davon abbringen, als Clooney diesen warnend als seinen "langjährigen Freund" bezeichnete. Es kam wie es kommen musste: Wynn provozierte weiter, Clooney explodierte - und stürmte daraufhin wütend aus dem Raum. Jedoch nicht, ohne seinen Gegner vorher robust beschimpft zu haben. Bei Clooney klingt das so: "Er nannte den Präsidenten ein A...loch, das ist Fakt. Ich sagte darauf, dieser sei seit langem ein Freund - worauf er sagt: 'Dann ist eben dein Freund ist ein A...loch.' Das war der Punkt, wo ich Steve sagte, dass er selbst eines sei, und dass ich nicht länger mit so einem Schwachkopf an einem Tisch sitzen wolle."

 

Perspektivwechsel

Natürlich gibt es noch eine andere Version der Geschichte. Die von Steve Wynn, der darin auf Unmengen Wodka anspielt, die an dem Abend wohl geflossen seien: "Clooney ist ein witziger Typ wenn er nüchtern ist. Aber wenn du die Chance hast, mit ihm etwas zu trinken, solltest du lieber früh hingehen - und nicht allzu lange bleiben."



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