„Gefragt – Gejagt“: Bommes-Panne kostet ARD 8.000 Euro
Kurioses Finale bei „Gefragt – Gejagt“: Alexander Bommes liest bei einer entscheidenden Frage versehentlich die gesuchte Antwort mit vor. Was zunächst nur für Verwirrung sorgt, hat am Ende erhebliche Folgen – denn ausgerechnet dieser Moment entscheidet über 8.000 Euro.

Bei „Gefragt – Gejagt“ können einzelne Sekunden und Antworten darüber entscheiden, ob ein Team mit mehreren Tausend Euro nach Hause geht oder leer ausgeht. Für die Kandidat:innen Benjamin Kaimann, Maya-Victoria Schönemann, Patrick Herbold und Daniela Rechermann wird ausgerechnet eine Panne bei einer Frage zum entscheidenden Moment. Das Rateteam schafft es gemeinsam ins Finale der ARD-Quizshow und spielt dort um 8.000 Euro. Als Jäger steht ihnen Manuel Hobiger gegenüber. Das Duell bleibt spannend – bis Moderator Alexander Bommes eine Frage vorliest und dabei für reichlich Verwirrung sorgt.
„Gefragt – Gejagt“: Alexander Bommes liest die Lösung mit vor
Eigentlich soll Bommes einen Satz vorlesen, den die Kandidat:innen mit dem gesuchten Begriff vervollständigen müssen. Doch bei der entscheidenden Frage geht etwas schief. „Beim 3000-Meter-Hindernislauf überquert man mehrfach einen mit Wasser gefüllten Graben“, liest Bommes vor.
Das Problem: Damit hat der Moderator bereits den vollständigen Satz inklusive der gesuchten Antwort vorgelesen. Das Team weiß entsprechend nicht, welches Wort es überhaupt nennen soll, und entscheidet sich schließlich für „Graben“. Auf der Anzeige erscheint allerdings „Wasser“ als vorgesehene Lösung. Damit wird endgültig klar, dass die Frage so nicht hätte gestellt werden können, schließlich hatte Bommes auch dieses Wort bereits vorgelesen.
Bommes-Panne wird zum entscheidenden Moment im Finale
Alexander Bommes erkennt die kuriose Situation und entscheidet, dass der Fehler nicht zulasten der Kandidat:innen gehen darf. Er spricht dem Team den Punkt zu. Und genau dieser Zähler wird plötzlich enorm wichtig: Das Rateteam liegt dadurch am Ende knapp vor Jäger Manuel Hobiger und sichert sich die 8.000 Euro Preisgeld. Die Panne entscheidet damit tatsächlich über Sieg oder Niederlage. Ohne den zugesprochenen Punkt wäre das Finale anders ausgegangen.
„Gefragt – Gejagt“: ARD zahlt die 8.000 Euro trotz Fehler aus
Theoretisch hätte die Produktion auch anders auf die missglückte Frage reagieren können. Statt den Punkt zu vergeben, hätte die Aufgabe beispielsweise annulliert und durch eine neue ersetzt werden können. Doch aus dem Off kommt kein Einspruch gegen Bommes' Entscheidung. Damit bleibt es bei dem zusätzlichen Punkt – und die 8.000 Euro werden dem Rateteam nach der Sendung ausgezahlt.
Dabei ist die „Bommes-Panne“ streng genommen zweigeteilt: Die offensichtlich ungeeignete Fragestellung stammt nicht vom Moderator selbst. Bommes liest jedoch den vollständigen Satz vor und damit auch die vorgesehene Lösung. Anschließend ist er es, der unmittelbar reagiert und zugunsten der Kandidat:innen entscheidet.
Für Benjamin Kaimann, Maya-Victoria Schönemann, Patrick Herbold und Daniela Rechermann endet das ungewöhnliche Finale damit denkbar glücklich. Und die kuriose Szene zeigt einmal mehr, wie knapp es bei „Gefragt – Gejagt“ zugehen kann: Diesmal entscheidet letztlich ein einziges Wort über 8.000 Euro.







