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„Game of Thrones“: Jetzt weden sich sogar Fans ab

„Game of Thrones“ ist erneut zu weit gegangen. Fans und Kritiker sind über die neuste Vergewaltigung entsetzt. Wenden sich die Zuschauer nun von der Serie ab?

Sophie Turner
Musste ihre vergewaltigung wirklich sein?

Folge sechs der fünften Staffel, die bereits in Amerika am Sonntag zu sehen war, erhitzt derzeit die Gemüter. Streitpunkt: Sansa Stark (Sophie Turner, 19) heiratet Ramsay Bolton (Iwan Rheon, 30). Bolton verkörpert in der Serie der wohl sadistischste und bösartigste Figur. In der Hochzeitsnacht beginnt er, Sansa gegen ihren Willen auszuziehen und schlussendlich zu vergewaltigen. Ihr Ziehbruder Theon (Alfie Owen-Allen, 28) muss die gesamte Szene hilflos mitansehen. 

Die Zuschauer sind darüber entsetzt. Sogar eine US-Senatorin äußert sich. Die Szene sei für sie „ekelhaft und unakzeptabel“.  

George R. R. Martin meldet sich zu Wort

Das Mastermind hinter „Game of Thrones“, George R. R. Martin (66), meldet sich auf seinem Blog zu der Episode. Er schreibt dort, dass er den Machern der Show absolut vertraue. Obwohl die Serie sich von den Büchern unterscheide, würde sie am Ende doch das gleiche Ende finden. 

Die Journalistin Alyssa Rosenberg analysierte die Folge in der „Washington Post“. In ihren Augen sei die Vergewaltigung von Sansa ein wichtiges Element für die Handlung. „Sie hilft, die Geschichte von Sansa als Kämpferin und Überlebende zu erzählen.“ Doch mit ihrer Sicht steht sie allein da. Viele amerikanische Zeitungen und Online-Plattformen weigern sich weiterhin, über „Game of Thrones“ zu berichten. 

 

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