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Game of Thrones: Das hat G.R.R. Martin an der Serie gehasst!

„Game of Thrones“ machte ihren Schöpfer George R.R. Martin weltberühmt. Trotzdem hat er für die Serie nicht nur Lob übrig – besonders eine Szene hat ihm gar nicht gefallen. Das verriet er jetzt in einem neuen Buch zum HBO-Hit.

"Game of Thrones": Wölfe
Mit dieser "Game of Thrones"-Szene ist Autor George R. R. Martin auch nach Jahren nicht zufrieden. Foto: HBO

Als George R.R. Martin die ersten Zeilen des Buches "Das Lied von Eis und Feuer" schrieb, ahnte der Autor wohl nicht, dass sich daraus eine der wohl größten TV-Serien der Gegenwart entwickeln würde. „Game of Thrones“ verhalf ihm zu Weltruhm und machte ihn zu einem der einflussreichsten Autoren im Fantasy-Genre. Kein Wunder, dass er voller Lob für die epische Adaption ist, an der er auch selber mitgewirkt hat.

Wie das am 23. November 2020 erscheinende Hintergrund-Buch "Feuer kann einen Drachen nicht töten" nun aber enthüllt, ist er nicht durchgehend zufrieden mit der Serie. Vor allem mit einer bestimmten Szene aus der ersten Staffel ist er ganz und gar nicht zufrieden.

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Das Budget von „Game of Thrones“ reichte nicht aus

Die Jadg-Szene von König Robert ist für ihn die schlimmste aus allen acht Staffeln. „Vier Jungs, die zu Fuß mit Speeren durch die Wälder laufen“, ärgert sich Martin. Auch wenn er in seinen Büchern keine Jagd-Szene beschrieben habe, weiß er, wie eine königliche Jagd im Mittelalter ausgesehen hätte: „Da wären hundert Leute gewesen. Es hätte Pavillons gegeben. Es hätte Jäger gegeben. Es hätte Hunde gegeben. Es hätten Hörner geblasen werden müssen - so geht ein König auf die Jagd!“

Aber zu diesem Zeitpunkt habe das Budget nicht ausgereicht, um sich all das zu leisten. Dabei hatten die Macher damals ungefähr sechs Millionen Euro pro Folge zur Verfügung – für 2011 eine enorme Summe. Wahrscheinlich ist auch keinem Fan die historische Ungenauigkeit aufgefallen, oder es war ihnen schlichtweg egal. Aber angesichts von Martins Liebe zur mittelalterlichen Geschichte ergibt sein Ärger über die Szene durchaus Sinn.

 
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