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"Friends": Waren die Stars überbezahlt?

2004 endetete mit der 10. Staffel mit "Friends" eine der beliebtesten Serien in den USA aller Zeiten. Dass sie noch einmal zusammenkommen, ließen sich die Hauptdarsteller aber auch fürstlich entlohnen. Nun verurteilt eine der Erfinderinnen der Serie die Spitzen-Gagen von Jennifer Aniston, David Schwimmer & Co.!

Friends
Die Hauptdarsteller von "Friends" bekamen für die letzte Staffel Spitzen-Gagen

"Das ist eine ganze Menge Geld", zeigt sich Marta Kauffman auch 11 Jahre nach dem Seren-Ende von "Friends" überwältigt von den Summen, die dem Haupt-Cast damals gezahlt wurden. Aber sie geht noch weiter und verurteilt die Gagen aufs Schärfste: "Eine Million Dollar pro Episode ist irgendwie lächerlich!"

Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer bekamen dieses exorbitante Gehalt, um die letzte Staffel zu drehen. "Daran ist etwas Unrealistisches", bekennt Hoffman mittlerweile. Heutzutage bekomme nicht mehr jeder eine Million für eine Folge und das sei "verständlicher und macht mehr Sinn".

Doch so ganz hat die Format-Entwicklerin nicht Recht. Nach den Stars aus "Friends" gab es immer wieder Serien-Darsteller, die ein ebenso hohes Gehalt bekamen. Darunter fallen Charlie Sheen ("Two and a half Men", "Anger Management"), Ashton Kutcher ("Two and a half Men") und Johnny Galecki, Jim Parsons sowie Kaley Cuoco-Sweeting aus "The Big Bang Theory". Wenn Schauspieler mit solch hoher Öffentlichkeitswirkung wie bei Sheen und Kutcher in Serien einsteigen, erhöht das immens den Marktwert und lockt zahlungskräftige Werbekunden an. Eine Serie kann aber auch wie bei "TBBT" völlig überraschend beim Publikum einschlagen und die Darsteller zu Stars mit steigender Außenwirkung machen. Vermutlich werden die Gagen weiter steigen - aber eben nur für einen überschaubaren Kreis.

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