„Frau ohne Namen“ heute im TV: Das steckt hinter dem rätselhaften Fall
Im ARD-Thriller „Frau ohne Namen“ scheint zunächst alles auf Notwehr hinzudeuten. Doch Psychologin Dr. Marlene Nielsen, gespielt von „Nord bei Nordwest“-Star Marleen Lohse, entdeckt Hinweise, die den Fall in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen ...

Wer Marleen Lohse einschaltet, denkt vermutlich zuerst an die beliebte ARD-Krimireihe „Nord bei Nordwest“. Dort gehört sie als Jule Christiansen zum festen Ensemble und ist an der Seite von Hinnerk Schönemann regelmäßig in spannende Ermittlungen verwickelt. Am heutigen Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 20:15 Uhr ist die Schauspielerin erneut im Ersten zu sehen. Allerdings nicht in ihrer gewohnten Rolle.
Im Thriller „Frau ohne Namen“ verkörpert sie die Psychologieprofessorin Dr. Marlene Nielsen. Die hat eine besondere Fähigkeit: Sie erkennt anhand winziger Veränderungen im Gesicht, welche Gefühle ihr Gegenüber möglicherweise zu verbergen versucht. Und genau dieses Talent bringt sie auf die Spur eines Falls, bei dem offenbar nichts so eindeutig ist, wie es zunächst scheint.
„Frau ohne Namen“: Marleen Lohse gerät in einen rätselhaften Mordfall
Am Anfang steht ein tödlicher Vorfall in Hamburg. Eine Frau wird mit einem Messer angegriffen und tötet den Angreifer. Für die Polizei scheint die Situation zunächst klar: Die Unbekannte hat offenbar in Notwehr gehandelt. Schließlich existiert sogar eine Videoaufnahme der Attacke. Doch es gibt ein Problem: Niemand weiß, wer die Frau ist. Sie trägt keine Ausweispapiere bei sich und schweigt beharrlich zu ihrer Identität und den Ereignissen.
Deshalb wird die Psychologin Dr. Marlene Nielsen hinzugezogen. Sie soll dabei helfen, mehr über die unbekannte Frau herauszufinden. Doch je genauer Nielsen sich mit ihr beschäftigt, desto größer werden ihre Zweifel an der bisherigen Erklärung.
Was, wenn hinter dem vermeintlich eindeutigen Fall eine ganz andere Geschichte steckt?
Marleen Lohse spielt Psychologin mit außergewöhnlicher Fähigkeit
In „Frau ohne Namen“ verlässt sich Marlene Nielsen nicht allein auf Aussagen und klassische Ermittlungsmethoden. Die Psychologieprofessorin ist auf sogenannte Mikroexpressionen spezialisiert. Dabei handelt es sich um sehr kurze, oft unwillkürliche Gesichtsausdrücke, die Hinweise auf Gefühle geben können. Auch bei der schweigenden Unbekannten glaubt Nielsen, solche Signale zu erkennen.
Für sie steht deshalb bald fest, dass die Polizei möglicherweise etwas Entscheidendes übersieht. Als ihre Vermutungen nicht ernst genommen werden, beginnt sie, selbst nach Antworten zu suchen. Ihre Ermittlungen führen sie schließlich sogar nach Dänemark, wo sie einem Hinweis in einem Heim nachgeht. Dabei wird deutlich: Die Psychologin ist nicht bereit, den Fall einfach zu den Akten zu legen.
„Nord bei Nordwest“-Star Marleen Lohse verrät, was sie an ihrer neuen Rolle fasziniert
Für Marleen Lohse ist die Figur der Marlene Nielsen besonders interessant, weil sie ihre Mitmenschen auf ungewöhnliche Weise wahrnimmt. Gegenüber dem NDR erklärte die Schauspielerin: „Mich fasziniert vor allem, dass Marlene sich gar nicht in erster Linie auf das konzentriert, was Menschen sagen, sondern auf das, was ihre Gesichter verraten“.
Ihre Figur beobachtet also nicht nur, was andere erzählen, sondern achtet vor allem auf die Reaktionen, die sie möglicherweise gar nicht kontrollieren können. Doch Marlene Nielsen ist nicht einfach nur eine aufmerksame Wissenschaftlerin. Sie lässt sich von ihren Erkenntnissen auch antreiben und verfolgt ihre Fragen mit großer Entschlossenheit.
Lohse beschreibt ihre Figur so: „An Marlene mag ich vor allem ihre Klarheit. Ihre präzise Sprache, ihr kontrolliertes Auftreten und auch ihre geradlinige Körperlichkeit“.
Damit unterscheidet sich die Psychologin deutlich von der Rolle bei „Nord bei Nordwest“, mit der viele Zuschauerinnen und Zuschauer die Schauspielerin verbinden.
„Frau ohne Namen“: Wann läuft der ARD-Thriller mit Marleen Lohse?
Wer Marleen Lohse abseits von „Nord bei Nordwest“ sehen möchte, kann heute Abend einschalten. „Frau ohne Namen“ läuft am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 20:15 Uhr im Ersten. Der Thriller ist außerdem in der ARD Mediathek verfügbar.
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