Formel 1 in Zandvoort 2026: Zeitplan, TV-Übertragung und das emotionale Abschiedsrennen
Emotionale Tage für die Formel 1: In Zandvoort steigt 2026 der vorerst letzte Grand Prix der Niederlande. Neben der historischen Abschiedsstimmung sorgen die Sprint-Premiere und die ungewohnte Rolle von Max Verstappen für jede Menge Gesprächsstoff.

Die Formel 1 kehrt vom 21. bis 23. August 2026 in die Niederlanden zurück. Doch dieses Rennwochenende ist weit mehr als nur der nächste WM-Lauf. Mit dem Grand Prix in Zandvoort verabschiedet sich eine der spektakulärsten Strecken Europas aus dem Formel-1-Kalender.
Der Kurs direkt in den Dünen an der Nordsee wurde schnell zum Publikumsliebling. Nun fällt zum letzten Mal die Zielflagge über dem traditionsreichen Circuit.
Zeitplan: Volles Programm beim Sprint-Wochenende
Nachdem wir das letzte Rennen in Ungarn verfolgt haben und die Formel 1 sich danach in die Sommerpause verabschiedet hat, erwartet Fans ein besonders dicht gepacktes Rennwochenende. Erstmals wird in Zandvoort auch ein Sprint ausgetragen!
Freitag, 21. August 2026
Freies Training: 12:30 Uhr
Sprint-Qualifying: 16:30 Uhr
Samstag, 22. August 2026
Sprintrennen: 12:00 Uhr
Qualifying: 16:00 Uhr
Sonntag, 23. August 2026
Rennen: 15:00 Uhr
TV-Übertragung: Wo läuft die Formel 1?
In Deutschland überträgt Sky das komplette Rennwochenende exklusiv live. Über den Streamingdienst WOW können Fans ebenfalls alle Sessions verfolgen.
Verstappen unter Druck
Lange galt Zandvoort als Festung von Max Verstappen. Doch 2026 reist der Lokalheld in ungewohnter Rolle an. Der Niederländer wartet immer noch noch auf seinen ersten Saisonsieg.
Stattdessen bestimmen die Mercedes-Piloten das WM-Geschehen. Kimi Antonelli und Lewis Hamilton führen die Gesamtwertung an und setzen Verstappen ausgerechnet vor heimischer Kulisse unter enormen Druck. Für die niederländischen Fans ist das eine völlig neue Situation.
Die Strecke: Eine Achterbahn durch die Dünen
Der Circuit Zandvoort zählt zu den anspruchsvollsten Kursen im Kalender. Die Strecke ist 4,259 Kilometer lang, gefahren werden 72 Runden. Überholmanöver sind selten, weshalb das Qualifying regelmäßig über Sieg oder Niederlage entscheidet. Wer hier einen Fehler macht, landet oft direkt im Kiesbett oder an der Streckenbegrenzung!
Auch die Statistik spricht für Spannung: Die Wahrscheinlichkeit eines Safety Cars liegt aufgrund der engen Auslaufzonen bei rund 60 Prozent. Beste Voraussetzungen also für ein emotionales und möglicherweise chaotisches Abschiedsrennen in den niederländischen Dünen.
Hier geht es zum aktuellen WM-Stand 2026:










