Kino

Forest Whitaker wird nie Obama spielen

Den durchgeknallten Diktator Idi Amin zu spielen, war eine Sache. Aber die Rolle des Mr. Präsident ist für den Oscar-Preisträger nicht drin.

Forest Whitaker wird nie Obama spielen
Forest Whitaker wird nie Obama spielen (ABC Studios) ABC Studios

Dass er auf der Leinwand durchaus auch berühmte Staatenlenker überzeugend mit Leben füllen kann, hat Forest Whitaker schon vor Jahren bewiesen. Also gut: Jetzt war der brutale ugandische Diktator Idi Amin, den er in "Der letzte König von Schottland" verkörperte, nun alles andere als ein Sympathieträger. Die Rolle selbst brachte Whitaker jedoch im Jahr 2007 den Oscar als bester Hauptdarsteller ein. Üble Diktatoren ja - ehrbare Staatsmänner nein, scheint diesbezüglich das Motto des 51-Jährigen zu sein. Denn zumindest einen Präsidenten würde er nach eigene Aussagen niemals auf die Leinwand bringen: Barack Obama. Die Herausforderung, den ersten schwarzen Präsidenten der USA überzeugend zu spielen, sei auch für einen erfahrenen Vollprofi wie ihn von einschüchternder Größe. "Der Mann ist bei weitem zu beeindruckend", stimmte der Schauspieler gegenüber dem Sender Sky jetzt eine Lobeshymne auf den mächtigsten Mann der Erde an. "Das möchte ich nicht mal versuchen. Da schaue ich bestenfalls zu. Er ist unglaublich - bei all den Dingen, die er geschafft hat und Sachen, die er schon vollendet hat".

 

Sieht ihm sonst gar nicht ähnlich

Bleibt zu hoffen, dass sich sein positives Bild des Landesvaters im Laufe der kommenden vier Jahre nicht ändert. Das wäre nämlich auch für Nicht-Schauspieler extrem wünschenswert. Und dann bliebe nur noch eine kleine Einschränkung: Dass Forest Whitaker zwar ohne Zweifel ein begnadeter Schauspieler ist, sein hochgelobter Mr. Präsident ihm jedoch - ausgenommen der Frisur - kein bisschen ähnelt.



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