Kino

Filmischer Rückenwind für Stephen King

Filmischer Rückenwind für Stephen King
Filmischer Rückenwind für Stephen King (Kurt Krieger/Warner) Kurt Krieger/Warner

Samuel L. Jackson lernt in "Cell" Furcht vor Handys - und in "Es" feiert Clown Pennywise sein monströses Comeback.

Wenn sich Samuel L. Jackson in Bälde als "Avenger"-Mastermind "Nick Fury" ausgetobt hat - und sich zudem in "Big Game" als Präsident erfolgreich gegen Terroristen zur Wehr setzte - nimmt er sich einer Literaturverfilmung an. Aber keine Angst: Dröge Dialogschlachten sind nicht zu erwarten - schließlich handelt es sich bei dem Roman um "Cell" von Horror-Virtuose Stephen King, hierzulande besser bekannt als "Puls". Darin gesellt er sich zu John Cusack, der schon seit längerer Zeit auf der Besetzungsliste steht. Die apokalyptische Geschichte wird von Tod Williams inszeniert und erzählt von einem Ex-Soldaten (Jackson), der gemeinsam mit einem Mann namens Clay Riddell (Cusack) aus Boston flieht, nachdem die Welt aufgrund von mysteriösen Signalen, ausgestrahlt von Handys, im Chaos versinkt. Diese Signale verwandeln Menschen nämlich in scheinbar willenlose Zombies, die nur noch nach Zerstörung und Tod gieren. Doch natürlich sind dumpfe Zombiewesen dem Autor nicht genug: Die von den Überlebenden "Phoner" genannten Kreaturen beginnen sich nämlich schwarm-ähnlich zu organisieren. Und sie haben sogar einen Anführer - der allerdings den Menschen nicht gerade friedlich gesonnen ist...

 

"Es" ist wieder da

Fans von Stephen King haben sowieso allen Grund zur Freude: Auch Regisseur Cary Fukunaga ("Sin Nombre") will sich eines echten Klassikers des Gruselautors annehmen - und "Es" noch einmal in die Kinos bringen. Er soll die Geschichte vom packenden Kampf der Kinder aus dem "Club der Loser" gegen das grauenhafte Monster im Clownskostüm angeblich als Zweiteiler inszenieren. Spannend wird hier aber zunächst mal, wer in das Clownskostüm schlüpfend wird - und sich somit mit Tim Currys legendärer Performance in der Verfilmung von Tommy Lee Wallace aus dem Jahr 1990 messen muss. Als spitzzähniger Harlekin Pennywise fügte Tim Curry damals der ganzen Clowns-Zunft irreparablen Schaden zu. Und ist der Grund dafür, dass viele Filmfans den bunten Spaßmachern seit der Zeit mit größtem Misstrauen begegnen.



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