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"Filmfest Hamburg" findet statt | Kleinere Ausgabe wegen Corona!

Trotz Corona-Maßnahmen soll das Filmfest Hamburg zwischen dem 28. September und dem 03. Oktober 2020 über die Bühne gehen. Dabei setzt das Festival auf eine Mischung aus Kinovorführungen und digitalen Streaming-Vorstellungen.

Kino nach Corona
Das Filmfest Hamburg findet trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr statt. Getty Images

Das Filmfest Hamburg gehört im Herbst zu den festen Film-Institutionen, die jährlichen Tausende von Zuschauern in die Hamburger Kinos locken. Ob die diesjährige Ausgabe in Zeiten von Corona & Co. allerdings stattfinden kann, galt lange Zeit als unsicher: Schließlich mussten auch Festival-Größen wie bspw. das "Cannes Film Festival" ihre diesjährigen Editionen komplett absagen. Doch nun heißt es aufatmen: Das Filmfest Hamburg soll wie geplant vom 24. September bis 3. Oktober 2020 stattfinden. Aufgrund der Corona-Beschränkungen in einem kleineren Rahmen als bisher.

 

Filmfest Hamburg 2020: Das ist geplant | Diese Corona-Beschränkungen gibt es

So sollen in diesem Jahr "bis zu 70 Filme in zehn Sektionen" gezeigt werden. "Geplant sind Filmaufführungen in den sechs üblichen Festivalkinos Abaton, CinemaxX Dammtor, Passage, Metropolis und Studio Kino. Aufgrund der zu erwartenden Platzbeschränkungen in den Kinos bietet FILMFEST HAMBURG zusätzlich Streaming-Tickets an, um die Platzkapazitäten der jeweiligen Kinos voll auszuschöpfen." Somit will das Filmfest mit einer Mischung aus Kinovorführungen und Streaming-Vorstellungen auf die Platzbeschränkungen in den Kinos im Zuge der Corona-Verordnungen reagieren.

Klar ist: Auf den deutschen Premierenstatus will man in der Corona-Ausgabe verzichten. Genauso wie auf die offiziellen Wettbewerbe. Lediglich der Commerzbank-Publikumspreis mit einem Preisgeld von 5.000 Euro soll an den besten Film des Filmfestivals verliehen werden. Und auch im Festivalgeschehen wird sich einiges ändern: Zwar will man so viele Gäste, wie bspw. Filmemacher*innen, in die Hansestadt locken, doch aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen rechnen die Veranstalter eher mit weniger Film-Gästen als in den vergangenen Jahren. Dafür sollen jedoch aufgezeichnete Q&A-Sessions und Live-Gespräche rund um das Festivalprogramm auf der Website abrufbar sein.

Trotz dieser herausfordernden Voraussetzungen freut sich Festivalleiter Albert Wiederspiel auf die diesjährige Ausgabe: "Seit dieser Woche ist ein Kinobesuch in Hamburg wieder möglich! Wir freuen uns für alle Kinobegeisterten und auch für die Kinobetreiber*innen. Das motiviert uns wirklich sehr, mit allen Beteiligten, mit unseren Partnern und Sponsoren, die uns auch in der aktuellen Situation weiterhin treu zur Seite stehen, in diesem Jahr eine kleine, feine, etwas andere Festivalausgabe auf die Beine zu stellen."

 


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