Kino

Filmcrew brennt James Bonds Landhaus nieder

Mit einer Feuersbrunst endeten am Wochenende die Dreharbeiten am Landsitz von 007. Nun ist der Agent obdachlos.

Wenn Erwachsene Filme drehen, kann man das durchaus mit Kindern und ihren Baukästen vergleichen: Erst wird mit Liebe zum Detail aufgebaut und dann macht man's möglichst spektakulär kaputt. Bei "James Bond: Skyfall" waren am Wochenende besonders große Kinder am Werk. Am "Skyfall"-Set in Surrey ließen die Produzenten aus Gips und Sperrholz ein beachtliches britisches Landhaus nachbauen. Darin hatten dann Bond-Darsteller Daniel Craig und sein Gegenspieler Silva (Javier Bardem) einige gemeinsame Szenen zu absolvieren. Als die abgedreht waren, hielt ein Mitarbeiter ein Feuerzeug ans Bauwerk - natürlich, weil es so im Drehbuch stand. Die Pyrotechniker leisteten ganze Arbeit. Augenzeugen beschrieben, wie ein Feuerball durch das Haus raste, die Flammen 20 Meter in den Himmel stiegen und das gesamte Set in Rauch gehüllt wurde. Gerne hätte Regisseur Sam Mendes noch ein wenig verheimlicht, was für ein Gebäude er da niederbrennen ließ, aber einer aufmerksamen Fotografin fielen entscheidende Details auf.

 

Die letzte Ruhestätte von Mama und Papa 007?

Lucy Brown, die das Inferno in Bildern festhalten durfte, bemerkte vor dem Inferno Grabsteine auf dem Grundstück. Darauf standen die Namen von James Bonds Vorfahren zu lesen. "Entweder stellt der Drehort den Familiensitz der Bonds dar oder irgendeine Art von Kloster", sagte Brown der Zeitung "Daily Mail". 007 und seinen Gegenspieler scheint in "Skyfall" eine ziemlich persönliche Fehde zu verbinden - wenn der ihn schon im Landhaus "besucht" und es dann ansteckt. Genau wird man es ab dem 1. November wissen, wenn das 23. Bond-Abenteuer in die Kinos kommt.



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