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Fast nackt: Emma Watson zeigt sich auf dem „Vanity Fair“-Cover oben ohne

Emma Watson bezeichnet sich selbst als Feministin. Jetzt zieht sie auf dem Vanity Fair“-Cover blank und löst damit einen Shitstorm aus.

Auf dem „Vanity Fair“-Cover präsentiert sich Emma Watson zurzeit sehr freizügig. Sie trägt einen engen spitzenbesetzten Rock, der bis zur Taille reicht und ein offenes, weißes Jäckchen in Häkeloptik. Ansonsten ist sie nackt. Allerdings sieht man weder ihre Brustwarzen, noch räkelt sie sich in einer anrüchigen Pose auf einem Bärenfell – trotzdem hagelt es jetzt Kritik. 

 

Emma Watson wegen ihrer nackten Brüste keine Feministin mehr?

Der Vorwurf, der jetzt von vielen Fans und anderen Kritikern erhoben wird, lautet in etwa wie folgt: Wenn Emma Watson ihre Brüste zeigt, sei sie keine Feministin, sondern eine Heuchlerin.

Es ist bemerkenswert, wie viel ein kleines bisschen Haut bewirken kann. Viele Menschen weltweit beschäftigt seit Tagen nichts so sehr, wie Emma Watsons angeblicher Skandal. Doch was hat Feminismus eigentlich mit entblößten Brüsten zu tun? 

 

Emma Watson ist erwachsen geworden: Ist das der eigentliche Skandal?

Die Empörung über das Foto lässt sich nur schwer nachvollziehen. Vielleicht geht es in Wahrheit gar nicht um Feminismus oder nackte Haut, sondern um etwas anderes. Emma Watson schaffte im Alter von elf Jahren den Durchbruch als Schauspielerin. Wir kennen sie als nettes, unschuldiges Mädchen. Wahrscheinlich möchten ihre Fans an genau diesem Image festhalten. 

Zwar hat die Schauspielerin in den letzten Jahren auch in Filmen wie „Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück“ (2015) ihr schauspielerisches Talent unter Beweis gestellt, allerdings kennen und lieben ihre Fans sie in erster Linie für ihre Rolle der Hermine Granger in „Harry Potter“. Auch die Rolle der Belle aus „Die Schöne und das Biest“, der diesen Monat in die Kinos kommt, bedient das Image der Unschuld vom Lande. 

 

Emma Watson äußerte sich nun in einem BBC-Interview

Dass Emma Watson jetzt in erster Linie von anderen Frauen kritisiert wird, löst in ihr starke Verwirrung aus. In einem BBC Interview sagte sie: „Bei Feminismus geht es darum, Frauen eine Wahl zu lassen. Feminismus ist kein Stock, mit dem man auf andere Frauen einprügelt. Es geht um Freiheit und Befreiung. Es geht um Gleichberechtigung. Ich weiß wirklich nicht, was meine Titten damit zu tun haben.“ 

Von: Anna Peters



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