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"Fast & Furious 7"-Macher: 50 Millionen Dollar für Paul Walkers Tod?

"Fast & Furious 7"-Macher: 50 Millionen Dollar für Paul Walkers Tod?

Es war ein riesiger Schock für alle Fans, Freunde und Kollegen: Vor gut einem halben Jahr ist Paul Walker bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Nun ist ein Streit ums Geld entbrannt.

Gerüchten zufolge wollen die „Fast & Furious 7“-Macher wegen des Todesfalles bis zu 50 Millionen Dollar von ihrer Versicherung erstreiten, das will jedenfalls der „Hollywood Reporter“ von einem Insider erfahren haben. Bis zu 50 Millionen will sich das Studio Universal Pictures für den Tod Paul Walkers auszahlen lassen.

Das ist ein ganz schöner Batzen und gleichzeitig auch ein neuer Rekord: Die höchste Summe, die bisher je ausgezahlt wurde, waren 20 Millionen Dollar – und die gingen 1994 an die Macher von „Wagon East!“. Damals starb der Comedian John Candy während der Dreharbeiten an einem Herzinfarkt. Auch bei „Iron Man 3“ gab’s Probleme: Robert Downey Jr. brach sich einen Knöcheln und die Dreharbeiten verzögerten sich – dafür gab’s satte 15 Millionen Dollar.

Grund für die hohen Forderungen von Universal sind starke Verzögerungen in der Produktion. Jeder einzelne Tag schlägt mit 250.000 Dollar zu Buche. Und außerdem muss Paul Walker auch noch in einigen Szenen ersetzt werden, was sich ziemlich aufwändig gestaltet: Drei Schauspieler, u.a. Walkers Brüder, werden mit drei zusätzlichen Kameras gefilmt, um mittels technischer Effekte ein perfektes Abbild des verstorbenen Schauspielers zu kreieren. Ziemlich viel teurer Aufwand eben.

Deswegen ist die Versicherung auch wenig begeistert: Es gibt mächtig Ärger zwischen dem Versicherer Fireman's Fund und Universal.

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