Kino

"Fantastic Four" und "X-Men" auf Kollisionskurs?

Der Mailhack in Hollywood bringt allerhand Interessantes ans Licht. Auch über das Schicksal einiger Superhelden-Crews.

"Fantastic Four" und "X-Men" auf Kollisionskurs?
"Fantastic Four" und "X-Men" auf Kollisionskurs? (Fox/Constantin ) Fox/Constantin

Bereits seit einiger Zeit geht ja das Gerücht um, dass Hollywood mal wieder an der Verschmelzung zweier Superhelden-Welten arbeitet. Speziell heißt es, die "Fantastic Four" könnten eines schönes Kinotages mit den "X-Men" kollidieren. Als Konkurrenten, als Kollegen - in welcher Form auch immer.  Bislang wurde das jedoch immer dementiert.  Speziell Produzent Simon Kinberg wurde nicht müde, das in den Bereich der Legende zu verweisen. Die beiden Superteams agierten in völlig verschiedenen Welten, beteuerte er. Späteres Aufeinandertreffen völlig ausgeschlossen.   Aber ganz so bodenlos scheint das Ganze eben doch nicht zu sein: Bei dem Sony-Hack, der ja schon in den vergangene Tagen allerlei Kurioses und Peinliches ans Licht brachte, wurde auch Mails nach oben gespült, die sich genau auf diesen heldenhaften Zusammenschluss bezogen - und ihn ganz und gar nicht so abwegig fanden. In denen hat Michael De Luca, seines Zeichens Co-Präsident von Columbia Pictures, sich angeblich sehr wohlwollend über eine filmische Koproduktion der "X-Men" und "Fantastic Four" ausgelassen - es quasi als neues Ziel des Hauses definiert.

 

 Hoch lebe die Vielfalt

Und warum das Ganze? Natürlich aus Gründen der Abwechslung. Denn obwohl die beiden ersten Filme der "Fantastic Four" nicht gerade als Höhepunkte der Filmgeschichte in die Annalen Hollywoods einfließen werden  - in den Geschichten tauchen durchaus Figuren auf, die man im Superhelden-Universum gut brauchen kann: Silver Surfer, der alte Finsterling Galaktus - und auch  das Superteam selbst samt Dr. Doom könnte ja einen Neustart versuchen. Natürlich erst nach erfolgter Typenberatung - denn in der alten Form hinterließ die alte Crew um "Mr. Fantastic" Reed Richards. Jetzt keinen nachhaltigen Eindruck. Genau das soll aber auch versucht werden. Ein Reboot ist längst in Planung, dort soll auch eine anderer Hintergrundgeschichte dafür sorgen, dass ein Aufeinandertreffen mit den X-Men halbwegs plausibel scheint. Die Rede ist von einem Dimensionssprung. Und mit dem altbewährten Trick hat man in Hollywood schon ganz andere dramaturgische Probleme gelöst.



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