Kino

Fans wühlen im Müll der "Fifty Shades of Grey"-Autorin

Aufgepeitschte Fans stöberten im Müll der Drehbuchautorin Kelly Marcel - sie hofften auf Details zur "Fifty Shades of Grey"-Verfilmung.

Autorin Kelly Marcel bekam kürzlich den Auftrag ihres Lebens. Sie soll das Drehbuch für die Verfilmung des Weltbestsellers "Fifty Shades of Grey" verfassen. Jetzt musste sie lernen: Mit so einem Job ist man seines Abfalls nicht mehr sicher. Während sie am Skript arbeitet, schickt sie oft Ausdrucke an das Studio Universal Pictures. Dort versieht man das Manuskript mit Anmerkungen und schickt es ihr zurück. Sind diese verarbeitet, wandert die Fassung in die Mülltonne - hinter der neugierige Fans schon warten. Nachdem Kelly Marcel bemerkte, dass ihr Müll systematisch durchsucht wurde, entschied das Studio: Ab sofort geht alles, was mit "Fifty Shades of Grey" zu tun hat, erstmal durch den Reißwolf. "Gerade wurden mir Schredder angeliefert, weil in L.A. jemand an meinem Müll war - ernsthaft, die Leute sind so fanatisch, was diese Sache angeht," erzählte sie dem 'Style Magazine'. Marcel fügte hinzu, dass es den Fans wohl nicht um Storydetails ginge, sondern um Hinweise darauf, wer wohl die Rollen von Anastasia Steele und Christian Grey spielen wird.

 

Emma Watson lässt sich nicht übers Knie legen

Ein dummes Unterfangen, wie die Autorin findet. Schließlich wird das Studio erst dann über Schauspieler entscheiden, wenn das Skript fertiggestellt ist. "Kein Schauspieler wird für einen Film unterschreiben, wenn er nicht vorher einen Blick ins Drehbuch werfen durfte", meint Kelly Marcel. "Alles andere wäre hirnverbrannt." Das findet auch "Harry Potter"-Star Emma Watson, die zum wiederholten Male als bombensicherer Kandidate für die Rolle der devoten Anastasia gehandelt wird. Mitglieder der Hacker-Truppe 'Anonymus' behaupten, sie hätten einen Server der Constantin Film geplündert. Dort wären sie auf Dokumente im Zusammenhang mit dem Verleih von "Fifty Shades of Grey" in Deutschland gestoßen, die Emma Watson als Star des Films benennen. Emma Watson zwitscherte umgehend ihr Dementi: "Wer glaubt denn wirklich, ich würde in 'Fifty Shades of Grey' spielen? Also echt? Ernsthaft?" fragte sie ironisch via Twitter. Bis zum Kinostart wird es noch eine ganze Weile dauern: "Fifty Shades of Grey" lässt es erst im Sommer 2014 auf der Leinwand erotisch knistern.



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