Gaming

"Fallout 76": Diese Mega-Klage droht Bethesda jetzt!

Das Drama um Bethesdas Online-Spiel "Fallout 76" scheint nicht zu enden. Jetzt wird überprüft eine Anwaltskanzlei, ob man eine Sammelklage einreichen kann.

Fallout 76 Screenshot
Das Drama um "Fallout 76" nimmt kein Ende Bethesda

Es ist eine der traurigsten Geschichten des Gaming-Jahres 2018. Bethesda, die sich unter Anderem mit den "Elder Scrolls"-Spielen eine treue Fan-Gemeinde erarbeitet haben, setzten ihr Online-Game "Fallout 76" komplett in den Sand.

Diverse Bugs und Fehler liesen das Spiel immer wieder abstürzen, manche Gebiete waren schlicht nicht betretbar. Das schlug sich auch in den Bewertungen nieder, momentan steht "Fallout 76" bei einem Meta-Score von 51 für die PS4.

Doch damit anscheinend nicht genug. Die Anwaltskanzlei Migliaccio and Rathod LLC überprüft jetzt, ob der Entwickler vielleicht bei seiner Methode für Rückerstattungen widerrechtlich gehandelt hat.

Das Problem: Obwohl Bethesda sagt, dass Spieler kein Anrecht auf ihr ausgegebenes Geld hätten, sobald das Spiel runtergeladen wurde, berichten einige Gamer, sie hätten nach einem Anruf im Support den Preis erstattet bekommen.

Das sorgt natürlich für Frust bei Anderen, die sich jetzt benachteiligt fühlen. Doch das ist nicht der einzige Fall, der untersucht wird.

Diejenigen, die sich für über 150 Euro die "Power Armor Edition" des Spiels gekauft haben, bekamen statt der versprochenen Leinentasche lediglich einen billigen Stoffbeutel.

Der Grund waren laut Bethesda fehlende Materialien. Allerdings wurden die Käufer auf diesen Wechsel nicht hingewiesen. Als Entschädigung wurde den Spielern 500 Atome, die Premiumwährung von "Fallout 76", gut geschrieben. Das ist ein Gegenwert von nicht mal fünf Euro.

Ein Schreiber für PC Gamer hat die Absurdität des Ganzen veranschaulicht. Für die 500 Atome kann man sich nicht mal ein Outfit für seine Spielfigur kaufen, dass eine entsprechende Leinentasche beinhaltet:

Zwar kündigte Bethesda an, ihre Arbeit an "Fallout 76" transparenter zu gestalten, aber das Vertrauen der Fans hat einen großen Dämpfer bekommen.

 


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