Fernsehen

Fake-Vorwürfe gegen "Bares für Rares": Horst Lichter nimmt Stellung

Der ZDF-Erfolgsshow "Bares für Rares" werden gestellte Szenen vorgeworfen. Jetzt äußert sich Moderator Horst Lichter deutlich zu der Anschuldigung.

Bares für Rares Horst Lichter
Horst Lichter wehrt Fake-Vorwurf ab. ZDF/Frank W. Hempel
 

"Bares für Rares": Ist in der Sendung alles echt?

Ahmed Abou-Chaker ist ein ehemaliger Händler der Trödel-Show "Bares für Rares". Er wirft den Machern der ZDF-Sendung vor, dass sie die Menge an Menschen, die ihre Kostbarkeiten schätzen lassen wollen, nur inszinieren. "Alles gestellt. Wo die herkommen, weiß ich nicht“, war Abou-Chakers Aussage in einem Interview.

Auch die Annonce einer Casting-Agentur, die nach Komparsen für die Show suchte, ließ zunächst Fragen offen. Sind die Teilnehmer also nur gecastet und das Konzept der Show nicht echt? Das ZDF äußerte sich dazu: "Aus rein pro­duk­tio­nel­len Grün­den wer­den im Bild­hin­ter­grund auch Kom­par­sen einge­setzt. Sie ste­hen uns im Ge­gen­satz zu den Besu­chern, die zur Schät­zung zu uns kom­men, fle­xi­bel und zeit­lich frei zur Ver­fü­gung. Diese Kom­par­sen sind nie di­rek­te Be­tei­lig­te der in der Sen­dung ge­zeig­ten Ex­per­ti­sen und Verkaufs­pro­zes­se.“

 

Horst Lichter: Klares Statement zu Fake-Vorwurf

Jetzt äußert sich auch Moderator und Gesicht der Show Horst Lichter gegenüber dem Hamburger Abendblatt zu den Beschuldigungen - und stellt sich hinter die Äußerungen des Senders: "Natürlich haben wir auch Komparsen. Das sind die Leute, die dort im Hintergrund stehen. Aber die Menschen, die ihre Fundstücke schätzen lassen und auf eine Händlerkarte hoffen, die haben sich vorher regulär beworben. Bis zu 500 Menschen können an so einem Schätztag kommen.“

Auch während der Dreharbeiten wird zugesichert, dass alles mit Rechten Dingen zugeht: Um Mauscheleien und Absprachen zu verhindern, sorgt das Team für eine klare Struktur hinter den Kulissen. Händler und Experten müssten sich in unterschiedlichen Räumen aufhalten. „Die kommen zu verschiedenen Zeiten, die haben versetzte Mittagspausen. Händler dürfen nicht mal durch die Räume gehen, wenn ein Experte da ist“, verriet Lichter.

Das Erfolgsgeheimnis von "Bares für Rares" bleibt für Horst Lichter also weiterhin ganz klar: "Wir sind ehrlich und echt!"

 

Horst Lichter: So lange ist er noch bei "Bares für Rares" dabei

Im Interview äußert sich Horst Lichter auch zu seiner Zukunft bei der Trödel-Show: "Ganz klar, so lange es mir noch Freude macht. Wir sind jetzt im fünften Jahr und mir macht es immer noch riesige Freude." Das Team sei wie eine Familie und er fühle sich im Team so wohl. "Klar gibt es auch mal Reibereien, aber das wird dann ausdiskutiert."

 

 

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