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Externe SSD: Die besten Festplatten 2021 im Test & Vergleich

Turbo-Speicherplatz: Externe SSD-Festplatten lesen und schreiben Daten um ein Vielfaches schneller als herkömmliche HDDs. Wir sagen dir, wann sich eine externe SSD für dich lohnt und welche im Test und Vergleich am besten abschneidet.
 

Blaue externe SSD Samsung T7, an einen Laptop angeschlossen
Externe SSDs bieten schnellen Speicherplatz für unterwegs und für zuhause. Foto: Samsung/PR
Inhalt
  1. Schnellcheck: Welche externe SSD solltest du 2021 kaufen?
  2. Vergleich: Gute externe SSD-Festplatten für jeden Zweck
  3. Externe SSD kaufen: Darauf musst du achten
  4. Was ist eine externe SSD-Festplatte?
  5. Wofür ist eine externe SSD sinnvoll?
  6. Externe SSD Test: Hat Stiftung Warentest die schnellen Festplatten getestet?

Solid State Drives, alias SSDs, werden ständig beliebter, wenn es um das Lagern oder Transportieren von Daten und das Erweitern des Speicherplatzes an PC, Mac und Spielekonsolen geht. Externe SSD-Modelle lassen sich dabei unkompliziert per USB oder Thunderbolt verbinden und sind dann sofort einsatzbereit. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen HDD-Festplatten: SSDs sind schneller, kleiner und leichter sowie weniger stoßanfällig, da sie keine beweglichen Teile haben. Mittlerweile gibt es eine ganze Menge erschwinglicher Modelle in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Mit unserem Vergleich behältst du den Überblick und erfährst, welche SSDs im Test gut abschneiden.

Unser Favoriten-Tipp für alle, die sich schnell entscheiden wollen: Die Samsung T7 bietet reichlich schnellen Speicherplatz zum guten Preis.

Du bekommst fast alle hier vorgestellten Modellen in verschiedenen Größen – einige mit bis zu 4 TB SSD-Speicherplatz. Direkt verlinkt haben wir jeweils die 1-TB-Versionen, damit die Preise leichter vergleichbar sind.

 

Schnellcheck: Welche externe SSD solltest du 2021 kaufen?

 

Vergleich: Gute externe SSD-Festplatten für jeden Zweck

Klein und schnell: SanDisk Extreme PRO Portable

Die SanDisk Extreme PRO Portable passt problemlos in jede Hosentasche und eignet sich somit ideal um Daten mitzunehmen, Fotos von der Kamera zu sichern oder einen Laptop mit mehr Speicherplatz zu erweitern. Robust und richtig schnell ist das kompakte Modell mit der praktischen Öse noch dazu: Im Gehäuse steckt ein NVMe-Chip, der für absolutes Top-Tempo sorgt. Im Test bei verschiedenen Portalen, darunter Computer Bild, schnitt dieses Modell zuletzt sehr gut ab.

  • Max. Lese-/Schreibgeschwindigkeit: 2.000 MB/s
  • Gewicht: 77 g
  • Besonderheiten: 5 Jahre Herstellergarantie, spritzwassergeschützt nach IP55

 

Besonders sicher: Samsung T7 Touch SSD

Wer Daten möglichst gut vor unbefugtem Zugriff schützen will, kann bei der Samsung T7 Touch auf mehrere Sicherheitsmechanismen bauen: Zum einen werden Dateien nach dem robusten Verschlüsselungsstandard AES-256 auf der Hardware verschlüsselt und sind dann nur nach Eingabe eines Passworts abrufbar. Zum anderen hat die portable SSD als Alleinstellungsmerkmal einen Fingerabdrucksensor, über den du den Zugriff auf die Daten ebenfalls freigeben kannst – übrigens unabhängig von Formatierung und Betriebssystem, weshalb du das Modell samt Sicherheitsfeatures nach einmaliger Einrichtung am PC auch an Home-Servern, Fernsehern oder Smartphones nutzen kannst.

  • Max. Lese-/Schreibgeschwindigkeit: 1.050/1.000 MB/s
  • Gewicht: 58 g
  • Besonderheiten: AES-256-Verschlüsselung per Passwort oder Fingerabdrucksensor

 

Preis-/Leistungs-Sieger: Samsung T7

Sehr ähnlich zur T7 Touch, aber ohne Fingerabdrucksensor: Die Samsung Portable SSD T7 ist eine rundum gute mobile Lösung und noch ein bisschen günstiger als die High-Security-Variante. Unser Preis-Leistungs-Tipp – für PC, aber auch für PS4, Xbox und Co.!

  • Max. Lese-/Schreibgeschwindigkeit: 1.050/1.000 MB/s
  • Gewicht: 58 g
  • Besonderheiten: AES-256-Verschlüsselung per Passwort

 

Beste externe SSD für Mac: Samsung X5

Maximales Tempo am Mac liefert die Samsung X5 – zugegebenermaßen zum Premium-Preis, aber verlässlich. Im Gehäuse der externen SSD steckt eine NVMe-SSD, die an der Thunderbolt-3-Schnittstelle moderner Macs, Macbooks und damit ausgerüsteter PCs wahre Geschwindigkeitsrekorde aufstellt und sich als Transportspeicher oder zum dauerhaften Ausbau des Festplattenplatzes bestens eignet. Allerdings ist der Highspeed-Anschluss auch Pflicht: An USB-Anschlüssen kannst du dieses Modell nicht verwenden.

  • Max. Lese-/Schreibgeschwindigkeit: 2.800/2.300 MB/s
  • Gewicht: 150 g
  • Besonderheiten: Thunderbolt-3-Anschluss, Überhitzungsschutz, AES-256-Verschlüsselung per Passwort

 

Design-Sieger: WD My Passport

Wen dir bei deiner Technik nicht nur die inneren Werte wichtig sind: Die WD My Passport SSD bietet dir mit ihrer gewellten Metallvorderseite auch was fürs Auge und ist eine schicke Begleitung zum Laptop. Das fällt auch vielen Testberichten lobend auf, heißt aber nicht, dass sie sonst nichts drauf hätte: Der ansehnlich verpackte NVMe-Riegel nutzt die hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von USB 3.2 aus und lässt dich Dateien verschlüsselt speichern.

  • Max. Lese-/Schreibgeschwindigkeit: 1.050/1.000 MB/s
  • Gewicht: 115 g
  • Besonderheiten: AES-256-Verschlüsselung per Passwort

 

Gaming-Tempokönig: WD_BLACK P50

Dieses Modell von Western Digital ist speziell für Gaming-Anwendungen gedacht: Auf der WD_BLACK P50 kannst du deine Spiele von PC, PlayStation oder Xbox installieren und sie als ständige Speichererweiterung nutzen. Durch ihr robustes Gehäuse kannst du sie aber auch überall hin mitnehmen, ohne dass du um die Daten bangen musst. Du kannst Spiele dabei direkt von der Festplatte starten: Geschwindigkeiten von bis zu 2.000 MB/s an den noch ziemlich neuen, hochleistungsfähigen USB 3.2 Gen 2x2-Anschlüssen garantieren kurze Ladezeiten und rasant schnellen Datentransfer.

  • Max. Lese-/Schreibgeschwindigkeit: 2.000 MB/s
  • Gewicht: 46 g
  • Besonderheiten: Unterstützung für USB 3.2 Gen 2x2

 

Elegant und mit viel Zubehör: Seagate One Touch

Diese kleine und leichte Speicherlösung passt in jede Tasche: Die Seagate One Touch besticht mit schlankem, schickem Design, ist schnell und vielseitig: Neben PC und Mac funktioniert sie via USB-C-Kabel auch problemlos an Android-Smartphones und -Tablets. Außerdem bringt sie mehrere Probeabos für Kreativprogramme sowie drei Jahre Datenrettungs-Service mit.

  • Max. Lese-/Schreibgeschwindigkeit: 1.030 MB/s
  • Gewicht: 45 g
  • Besonderheiten: 3 Jahre Lizenz für Datenrettungsdienst Rescue Data Recovery Services und Garantie, kostenlose Probeabos: Mylio Create (1 Jahr), Adobe Creative Cloud (4 Monate)

 

 

Externe SSD kaufen: Darauf musst du achten

Der wichtigste Faktor beim Kauf einer extern einsetzbaren SSD ist die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Das gilt dabei nicht nur für das Speichermedium, sondern fast noch mehr für den Anschluss, an dem du es verwenden willst: Die schnellste SSD bringt dir nämlich nicht viel, wenn du sie an einem lahmen USB-Anschluss betreibst. Die meisten externen Modelle setzen an ihrem Ausgang auf USB 3.1 mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 5 Gbps (USB 3.1 Gen 1, ehemals USB 3.0) oder bis zu 10 Gbps (USB 3.1 Gen 2, alias USB 3.2 Gen 2x1). Einige wenige verwenden auch schon den neuesten Standard USB 3.2 Gen 2x2 mit bis zu 20 Gbps und USB-C-Schnittstelle. Um das Tempo voll nutzen zu können, brauchst du mindestens den gleichen Anschluss an dem Gerät, mit dem du den Speicher nutzen willst. Untereinander kompatibel sind die Anschlüsse zwar alle, du verschenkst aber eventuell Leistung.

Ansonsten sind, je nach Anwendungszweck, die Größe, das Gewicht und die Kabellänge relevant. Eine Chip-Platte, die dauerhaft an der PS4 oder Xbox One hängen soll, kann ruhig etwas größer und schwerer sein. Willst du deine externe SSD regelmäßig mitnehmen, sollte sie idealerweise in die Hosentasche passen und stabil sein. Willst du sie an einem Desktop-PC nutzen, ist ein längeres Kabel nützlich, während am Laptop auch ein kurzes ausreicht.

 

Was ist eine externe SSD-Festplatte?

SSDs sind so etwas wie sehr geräumige, sehr schnelle USB-Sticks: Chip-basierte Datenspeicher ohne bewegliche Teile wie rotierende Magnetscheiben, die etwa bei HDD-Festplatten zum Einsatz kommen. Externe SSDs werden über Schnittstellen wie USB oder Thunderbolt an PCs und andere Geräte angeschlossen und können wie eine tragbare Festplatte verwendet werden. Die Speicherchips werden ansonsten meist intern in Computern genutzt, wo sie die HDD immer mehr ersetzen – besonders als Boot-Speicher für das Betriebssystem.

Dabei gibt es technisch gesehen zwei Haupt-Varianten: SATA-SSDs, die an den SATA-Anschluss des Mainboards gestöpselt werden sowie die neueren NVMe-SSDs, die via PCI-Express-Port direkt auf das Mainboard des Rechners (oder auch der PS5) gesetzt werden und die derzeit höchsten Zugriffsgeschwindigkeiten bieten. Mithilfe von speziellen SSD-Cases lassen sich auch interne Modelle wie die beliebte Samsung 980 Pro als Datenspeicher für Extern nutzen. Und streng genommen sind handelsübliche externe SSDs auch nichts anderes als interne (oft NVMe-)Modelle mit fest verbautem Gehäuse drumherum.

Durch den Verzicht auf bewegliche Bauteile sind sie robuster als HDDs und komplett leise. Sie haben allerdings eine begrenzte Anzahl an Schreibvorgängen, bevor sie nicht mehr genutzt werden können. Die Zahl der Schreibvorgänge (und damit die Lebensdauer) ist aber bei modernen Modellen so hoch, dass sie bei normaler Alltagsnutzung keinen Problemfaktor darstellt. 

Ein echter Nachteil ist lediglich der immer noch vergleichsweise hohe Preis pro Gigabyte. Brauchst du einfach nur Unmengen an Platz, um Daten zu lagern, kommst du mit einer HDD-Festplatte definitiv günstiger weg.

Übrigens: Zwar ist oft die Rede von "SSD-Festplatten", streng genommen sind sie aber keine Festplatten – der Begriff bezeichnet eigentlich nur magnetische Speichermedien wie HDDs. Da SSDs aber für ähnliche Anwendungen genutzt werden, wird der Begriff trotzdem genutzt.

 

Wofür ist eine externe SSD sinnvoll?

Eine externe SSD ist hilfreich, wenn du oft Daten zwischen Geräten hin und her kopierst oder sie unterwegs mitnimmst. Durch die kurzen Zugriffszeiten verschiebst du Dateien wesentlich schneller und sparst so Zeit bei der Sicherung, Wiederherstellung und Archivierung. Die Bauweise ohne fehleranfällige mechanische Bauteile sorgt außerdem dafür, dass deinem Speichermedium auch Erschütterungen und manchmal sogar "Ausflüge" ins Wasser nichts anhaben können – das ist zum Beispiel praktisch für Outdoor-Fotograf*innen. 

Bei Spielekonsolen wie PS4 und Xbox sind externe SSDs nützlich, um große Spiele zu lagern und den internen Speicherplatz zu schonen. Da die Solid-State-Speicher über USB oft sogar schneller sind als die verbauten HDD-Festplatten der Konsolen, kannst du damit sogar die Ladezeiten verkürzen.

Die besten Festplatten und SSD-Lösungen für die PlayStation 4 findest du in unseren Artikeln zum Thema:

 

Externe SSD Test: Hat Stiftung Warentest die schnellen Festplatten getestet?

Die Qualitätskontrollen von Stiftung Warentest sind für viele Menschen ein wichtiger Richtwert. Externe SSD-Festplatten haben sich die Prüfer*innen leider noch nicht explizit angeschaut: Als artverwandtes Thema ist lediglich ein Test von externen Festplatten allgemein online zu finden, der aber bereits von 2010 und damit veraltet ist.

Zum Weiterlesen:



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