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Ex-GZSZ-Star Merlin Leonhardt über das Vaterwerden | Interview

Ex-GZSZ-Darsteller Merlin Leonhardt ist am 15. Mai in der ARD zu sehen. Wir sprachen mit ihm.

GZSZ-Merlin Leonhardt: Das wurde aus Kartrins großer Liebe Bommel!
Als Bommel spielte sich Merlin Leonhardt in die Herzen der GZSZ-Fans. Seitdem ist viel passiert. Foto: MG RTL D

2017 flimmerte die letzte GZSZ-Folge von Bommel über den Bildschirm. Unheilbar krank entschied sich Katrins große Liebe während eines Kurztrips an die Nordsee ins Wasser zu gehen. Einzig seine Anziehsachen blieben am Strand zurück, wo Katrin sie wenig später fand und zusammenbrach. Eine der emotionalsten Episoden, die es in der GZSZ-Geschichte je gab, da sind sich Fans einig. Seither hoffen sie darauf, dass Darsteller Merlin Leonhardt noch einmal zu GZSZ zurückkehrt. In Rückblenden oder als Bommels Zwilling, immerhin zählte der Mime zu DEN Fanlieblingen schlechthin.

Der 32-Jährige allerdings hat GZSZ längst hinter sich gelassen. Seit seinem Serien-Aus stand er unter anderem für "4Blocks", "1917", "In aller Freundschaft" und "Soko Leipzig" vor der Kamera. Nun ist er im sechsten Film der Krimireihe "Harter Brocken" ("Der Waffendeal", 15. Mai, 20.15 Uhr, ARD) neben Aljoscha Stadelmann, Moritz Führmann und Anna Fischer zu sehen. Auch privat hat sich einiges bei Merlin Leonhardt getan: 2018 sind er und seine Freundin Anna zum ersten Mal Eltern geworden. Etwas, das ihn auch als Schauspieler verändert hat, wie er uns im TVMovie Online-Interview verriet.

TVMovie.de: Vor drei Jahren bist du Vater geworden. Was macht das mit dir? Und steht bald eine Hochzeit an?

Merlin Leonhardt: Ich bin erstmal ganz glücklich, dass mit meinem Sohn und dem Beruf alles funktioniert. Aber über Heiraten denke ich nicht so wahnsinnig viel nach. Aber Vater werden an sich ist echt cool. 

Eine schöne Erfahrung mit Sicherheit!

Eine tolle Erfahrung! Es ist auch sehr spannend, denn es macht auch etwas mit mir als Schauspieler. Man bekommt einen anderen Blickpunkt auf gewisse Sachen. 

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Wann wusstest du, dass du Schauspieler werden willst? 

Das Erste, was ich in der Richtung gemacht habe, war ein Schultheater in der 4. Klasse. Ich hatte wahnsinnig viel Text und war die ganze Zeit auf der Bühne. In der 9. Klasse war ich dann in der Theater AG, da sagte jemand zu mir, ich sollte mir überlegen, Schauspiel zu studieren. Bis dahin wusste ich nicht einmal, dass es Schauspielschulen gibt. Dann habe ich in der 10. Klasse mit meiner Mutter geredet und ihr gesagt, dass ich Schauspielunterricht nehmen will.

Was begeistert dich an deinem Beruf?

Besonders spannend ist, dass man immer neue Geschichten kennenlernt und was das dann mit einem macht. Ich glaube aber, dass es auf die Person ankommt. Jeder Schauspieler sieht das wahrscheinlich anders. Letztendlich ist es die Abwechslung, die den Beruf so reizbar macht. Der beste Moment ist, wenn man komplett in den Moment eintaucht, in dem man spielt und alles andere ausblendet.

Gibt es Schattenseiten in deinem Beruf?

Wo soll ich anfangen? (lacht) Man ist wahnsinnig fremdbestimmt und man muss immer wieder versuchen, Schranken zu durchbrechen. Auch mit Absagen muss man umgehen können und darf das nicht allzu persönlich nehmen und an sich heranlassen. Wenn man das nicht kann, ist das wohl nicht der richtige Beruf.

Wie Merlin Leonhardt rückblickend zu seinem GZSZ-Tod steht und was auf ihn in "Harter Brocken" zukommt, erfahrt ihr mit Klick auf die unterlegten Links!

Interview: Luca Leverenz

 

 

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