Fernsehen

ESC: Der wahre Grund für Xavier Naidoos Rausschmiss

Seine Wahl als Kandidat für den Eurovision Song Contest 2016 sorgte für Protestwellen. Sein Rausschmiss kaum 48 Stunden später ebenfalls. Jetzt kam heraus, was Xavier Naidoo tatsächlich die ESC-Teilnahme kostete - der Shitstorm war es nicht...

Xavier Naidoo, Eurovision Song Contest
Xavier Naidoo sollte ursprünglich beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm antreten /Getty Images

Grund war wohl Protest in den eigenen Reihen! Wie die "Bild" nun aufdeckte, vereinten sich 40 Mitarbeiter des NDR, der für den Eurovision Song Contest zuständig ist, und erstellten einen Brandbrief gegen die Nominierung des "Söhne Mannheims"-Sängers. Unter ihnen auch zahlreiche Personen in leitenden Positionen. Mittlerweile soll der Sender bestätigt haben, dass es dieses Schreiben gibt.

Darin schreiben die Mitarbeiter: "Wir festangestellte Redakteure und Redakteurinnen des Bereiches Zeitgeschehen und Kultur und Dokumentationen haben die Entscheidung mit Unverständnis und Fassungslosigkeit aufgenommen." Wie die Zeitung weiter berichtet, beschädige die Nominierung Naidoos in den Augen der Verfasser "das Ansehen der ARD und damit unser aller Arbeit nachhaltig". Schließlich werde dieser mit Antisemitismus, Homophobie und Verschwörungstheorien in Verbindung gebracht. 

Daraufhin soll offenbar ein Umdenken stattgefunden haben und die Verantwortlichen sollen dem 44-jährigen Ausnahme-Sänger eine Frist eingeräumt haben, in der er freiwillig habe zurücktreten können. Dies habe er allerdings nicht getan und so sagte der NDR am Sonntagmorgen dessen ESC-Teilnahme wieder ab.

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