Kino

Erstes Foto von Ryan Reynolds in "The Voices"

Die Katze verliert Worte, Gemma Arterton den Kopf - und Ryan Reynolds den Verstand. Schräger Thrill, in dem auch der Hund was zu sagen hat.

Erstes Foto von Ryan Reynolds in "The Voices"
Erstes Foto von Ryan Reynolds in "The Voices" (Ascot Elite) Ascot Elite

Auf den ersten Blick führt das Foto in die Irre: Herrchen auf dem Sofa, plaudert mit seinen Haustieren. Das riecht nach Komödie, sowas wie "Dr. Dolittle" vielleicht. Aber die Sache ist ernst, das deutet schon der Kopf auf dem Couchtisch an. Tatsächlich firmiert "The Voices" als Psychothriller. Ryan Reynolds ("Green Lantern") spielt den Fabrikarbeiter Jerry Hickfang, einen liebenswerten, aber auch ziemlich verwirrten Burschen. Er verknallt sich in ein Mädel aus der Buchhaltung - Bond-Girl Gemma Arterton. Der Aufriss ist erfolgreich und man schaukelt im siebten Himmel, aber nicht für lange.

 

Skurrile Tier-Therapie

Die Beziehung nimmt eine überraschende, mörderische Wendung und das Herzblatt ist nicht mehr vollständig. Jerry ist traumatisiert und beginnt Stimmen zu hören. Seine Katze gibt Bösartigkeiten zum Besten, der Hund eher wohlwollende Weisheiten. Gemeinsam führen sie ihren Dosenöffner auf einen fantastischen Weg, an dessen Ende seine Erlösung wartet. Das klingt schräg, dennoch dürfte "The Voices" ein interessanter Film werden. Dafür steht schon seine Macherin Marjane Satrapi. Die iranisch-französische Filmemacherin durfte sich schon mit ihrem Debüt "Persepolis" über eine Oscarnominierung freuen. "The Voices" wird im Januar erstmals auf dem Sundance Festival gezeigt. Der Film läuft danach auch in unseren Kinos, allerdings gibt es noch keinen Starttermin.



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