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Emmys: Netflix sticht AppleTV+ aus

Die Verleihung der Creative Arts Emmys hat begonnen. In der ersten von fünf Verleihungen hatte Netflix allen Grund zu feiern.  

"Tiger King"-Ableger: "Corona Zombies 2"
Die Doku-Serie "Tiger King" ging trotz fünf Nominierungen leer aus. Bild: Netflix/TVM-Montage

"2020 ist nichts normal, es ist verrückt", scherzte Nicole Byer, die Moderatorin der diesjährigen Creative Arts Emmys. Denn dank Corona werden die Preise anstatt in zwei Verleihungen am Wochenende an insgesamt fünf Abenden verliehen, bevor am kommenden Sonntag die weltweit übertragene Hauptveranstaltung stattfindet. In der Nacht zum Dienstag wurden die Sieger schon in den Kategorien Reality und Nonfiction bekannt gegeben.

 

Emmys: Netflix der große Gewinner des 1. Abends

Zu den größten Gewinnern unter den Streaminganbietern zählt Netflix, deren Produktionen sich in fünf Kategorien durchsetzen konnten. Und das, obwohl hochgehandelte Formate wie „Tiger King“ und Michelle Obamas „Becoming“ komplett leer ausgingen ­– genau wie alle AppleTV+-Formate.

Dafür konnte „Queer Eye“ zum dritten Mal in Folge den Preis für die beste gescriptete Reality-Serie gewinnen. Der wohl begehrteste Preis für die beste Dokumentation geht an HBOs Doku „The Apollo“.

 

Die Gewinner in der Übersicht

Outstanding Documentary Or Nonfiction Special

„The Apollo“ (HBO)

Outstanding Hosted Nonfiction Series Or Special

„Leah Remini: Ein Leben nach Scientology“ (A&E)

Outstanding Short Form Nonfiction Or Reality Series

„National Geographic Presents Cosmos: Creating Possible Worlds“ (National Geographic)

Outstanding Structured Reality Program

„Queer Eye“ (Netflix)

Outstanding Casting For A Reality Program

„RuPaul’s Drag Race“ (VH1)

Outstanding Cinematography For A Nonfiction Program

„The Cave“ (National Geographic)

Outstanding Cinematography For A Reality Program

 „Life Below Zero“ (National Geographic)

Outstanding Directing For A Documentary/Nonfiction Program

Steven Bognar & Julia Reichert für „American Factory“ (Netflix)

Outstanding Directing For A Reality Program

Greg Whiteley für „Cheer“ (Netflix)

Outstanding Music Composition For A Documentary Series Or Special (Original Dramatic Score)

„Warum wir hassen“ (Discovery Channel)

Outstanding Narrator

David Attenborough für „Sieben Kontinente – Ein Planet“ (BBC America)

Outstanding Picture Editing For A Nonfiction Program

„Cheer“ (Netflix)

Outstanding Picture Editing For A Structured Reality Or Competition Program

„RuPaul’s Drag Race“ (VH1)

Outstanding Picture Editing For An Unstructured Reality Program

„Cheer“ (Netflix)

Outstanding Sound Editing For A Nonfiction Or Reality Program (Single Or Multi-Camera)

„Apollo 11“ (CNN)

Outstanding Sound Mixing For A Nonfiction Or Reality Program (Single Or Multi-Camera)

„Apollo 11“ (CNN)

Outstanding Writing For A Nonfiction Program

Mark Lewis für „Don’t F**k With Cats: Die Jagd nach einem Internet-Killer“ (Netflix)

 

 



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