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Emmys: Bittere Enttäuschung für Netflix und deutsche Preis-Hoffnung

Gestern wurden die Emmys vergeben. Die große deutsche Hoffnung beim Serien-Preis enttäuschte allerdings über weite Strecken.

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"Unorthodox" sollte für Deutschland Preise abräumen Netflix

„Unorthodox“ ging mit acht Emmy-Nominierung in den Abend. Generell war Netflix enorm gut aufgestellt, insgesamt 160 mal wurden die Produktionen des Streaming-Anbieters für den Preis in Betracht gezogen:

Allerdings stahl eine andere Serie den Abend: „Schitt's Creek“, welche hierzulande bei TVNow zu sehen ist, räumte gleich sieben Trophäen ab – so viele wie keine andere Comedy zuvor. Das ist ungewöhnlich, da die Serie jetzt in der sechsten Staffel ist und erst letztes Jahr überhaupt zum ersten Mal nominiert wurde.

Als Drama trat die recht beliebte Serie „Succession“ die Nachfolge von „Game of Thrones“ an und gewann erneut einige Preise in dieser Kategorie. Lediglich die Nebendarsteller sowie die beste Hauptdarstellerin gingen an andere Produktionen.

 

"Unorthodox": Emmy für beste Regie

Die HBO-Serie „Watchmen“ konnte, genauso wie "Succession", am gestrigen Abend vier Emmys einheimsen. Damit führte sie das Feld der Mini-Serien an – eben jene Kategorie, in der auch „Unorthodox“ nominiert war. Immerhin ein Mal durfte sich das Team der außergewöhnlichen Show aber freuen: Maria Schrader wurde für die beste Regie ausgezeichnet. Damit gewann sie den allerersten Primetime Emmy für eine deutsche Produktion und die Hälfte aller Preise für Netflix an dem Abend. Denn lediglich Julia Garner konnte für ihre Nebenrolle in „Ozark“ die Jury noch überzeugen.

 


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