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Emmys 2016: Das sind die Nominierten - und Jim Parsons ist nicht dabei!

Es ist der wichtigste Fernsehpreis der USA: Am Donnerstag wurden die Emmy-Nominierungen in Los Angeles bekannt gegeben. Fans sind enttäuscht – mehr als ein Liebling ist nicht mit dabei.

Beachtliche 23 Nominierungen für „Game of Thrones“, 22 für „American Crime“ und etliche für „Fargo“ und „Veep“ – die Emmys sind bitter umkämpft und werden nicht leichtfertig vergeben. Schon die Nominierung ist eine große Ehre für jeden Serienmacher und Darsteller. Dementsprechend groß ist die Enttäuschung all jener, die es nicht mal auf die Liste der Geehrten geschafft haben. 

Emmy Nominierung
Lauren Graham gab mit ihrem Kollegen Anthony Anderson die Nominierungen der 68. Emmys bekannt. gettyimages

Überraschend: Jim Parsons ist raus!

Fast ebenso groß ist die Entrüstung der Fans, wenn ihre Zuschauerlieblinge keine Berücksichtigung in der Jury finden. Wie Jim Parsons. Der „Sheldon Cooper“-Darsteller und mehrfache Emmy-Gewinner ist für seine Rolle des schrägen Wissenschaftlers in „The Big Bang Theory“ nicht einmal mehr nominiert! Für den beliebten Schauspieler sicherlich ein Schock. Schließlich war er für seine Paraderolle bereits füf Mal nominiert, dreimal gewann er den wichtigsten Fernsehpreis der Welt. Nach 2015 ist klar: Parsons ist im Spiel um den Emmy raus!

 

Found some souvenirs in my suitcase! I've put them and on and... Ahhhh, instant vacation!

Ein von Jim Parsons (@therealjimparsons) gepostetes Foto am


Damit steht der Hollywood-Star allerdings nicht alleine da. Ebenso unverständlich und überraschend ist für viele auch die Entscheidung, die ehemalige Emmy-Abräumerin Uzo Aduba von „Orange is The New Black“ in diesem Jahr auszuklammern. Und auch Eric Stonestreet, der als „Cameron“ in „Modern Family“ die Herzen der Zuschauer – und sogar schon einmal der Emmy-Jury - für sich gewann, ist von vornherein raus.

Altbekannte machen Newcomern Bahn frei

Quotenbringer wie „Mad Men“, „Louie“ und „Parks and Recreation“ waren in den letzten Jahren nicht wegzudenken. Doch auch sie gehen 2016 leer aus. Ebenfalls einen herben Rückschlag kassieren mussten die Erfolgsserien „The Walking Dead“ (nur für das Make-up und die Effekte nominiert) und „Orange Is The New Black“, welches lediglich für das Casting eine gefühlte Trost-Emmy-Nominierung abbekam.

Durch die freigewordenen Plätze haben jetzt andere eine Chance, einen der begehrten Preise abzustauben, wie etwa die Amazon-Hacker-Serie „Mr. Robot“ („Bestes Drama“) und Netflix Gesellschaftssatire „Master of None“ („Beste Comedyserie“). 

Kategorie: Drama

Auf einen Emmy hoffen die Drama-Serien " Better Call Saul", "Downton Abbey", "Game Of Thrones", "Homeland", "House Of Cards", "Mr. Robot" und "The Americans".

Um die Auszeichnung als bester Hauptdarsteller in einem Drama rangeln Kyle Chandler ("Bloodline"), Matthew Rhys ("The Americans"), Liev Schreiber ("Ray Donovan"), Rami Malek ("Mr. Robot"), Bob Odenkirk ("Better Call Saul") und Kevin Spacey ("House of Cards"). 
Als beste Hauptdarstellerinnen sind Claire Danes ("Homeland"), Tatiana Maslany ("Orphan Black"), Keri Russell ("The Americans"), Robin Wright ("House of Cards"), Viola Davis ("How to Get Away with Murder") und Taraji P. Henson ("Empire") nominiert.

Als beste Nebendarstellerinnen und –darsteller wurden Emilia Clarke (Game of Thrones), Lena Headey (Game of Thrones), Maggie Smith (Downton Abbey), Maura Tierney (The Affair), Maisie Williams (Game of Thrones) und Constance Zimmer (UnREAL) sowie Jonathan Banks (Better Call Saul), Peter Dinklage (Game of Thrones), Kit Harington (Game of Thrones), Michael Kelly (House of Cards), Ben Mendelsohn (Bloodline) und Jon Voight (Ray Donovan) in der Rubrik "Drama" benannt.

Kategorie: Comedy

In diesem Jahr kabbeln sich "black-ish", "Master of None", "Modern Family", "Silicon Valley", "Transparent", "Unbreakable Kimmy Schmidt" und "Veep" um den Preis in der Kategorie „Comedy“. 

Als beste Hauptdarsteller kandidieren dort Anthony Anderson ("black-ish"), Aziz Ansari ("Master of None"), Will Forte ("The Last Man on Earth), William H. Macy ("Shameless"), Thomas Middleditch ("Silicon Valley") und der Vorjahressieger Jeffrey Tambor ("Transparent"). 
Ihre Kolleginnen Ellie Kemper ("Unbreakable Kimmy Schmidt"), Julia Louis-Dreyfus ("Veep"), Laurie Metcalf ("Getting On"), Tracee Ellis Ross ("black-ish"), Amy Schumer ("Inside Amy Schumer") und Lily Tomlin ("Grace And Frankie") konkurrieren um den Emmy für die beste Comedy-Hauptdarstellerin. 

 

"Exquisite." Jeffrey Tambor is nominated for a @goldenglobes Award.

Ein von Transparent (@transparentamazon) gepostetes Video am

Anna Chlumsky (“Veep“),Gaby Hoffmann (Transparent), Allison Janney (Mom), Judith Light (Transparent), Kate McKinnon (Saturday Night Live) und Niecy Nash (Getting On) sowie Louie Anderson (Baskets), Andre Braugher (Brooklyn Nine-Nine), Ty Burrell (Modern Family), Tituss Burgess (Unbreakable Kimmy Schmidt),Tony Hale (Veep), Keegan-Michael Key (Key and Peele) und Matt Walsh (Veep) buhlen als beste Comedy-Nebendarsteller um eine Auszeichnung.

Kategorie: Talkshow

Nach dem Aus vieler bekannter Formate wie der „Late Show with David Letterman“ wurden die Nominierungen in der Kategorie „Talkshow“ mit Spannung erwartet. Erneut benannte die Jury die bekannten Gesichter Jimmy Fallon, Jimmy Kimmel und John Oliver. Daneben ergatterten auch „Real Time with Bill Maher“ und „Comedians in Cars Getting Coffee“ die Chance auf den TV-Preis.

Um den Emmy in der Sparte „Mini-Serie“ kämpfen "American Crime", "Fargo", "Roots", "The Night Manager" und "The People v. O.J. Simpson". Wer am Ende die begehrten Preise abräumt, werden wir am 18. September erfahren, wenn die 68. Emmy-Verleihung stattfindet.

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