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Emmy Awards 2013: "Breaking Bad" & "Liberace" gewinnen den US-Fernsehpreis

Emmy Awards 2013: "Breaking Bad" & "Liberace" gewinnen den US-Fernsehpreis
Emmy Awards 2013: "Breaking Bad" & "Liberace" gewinnen den US-Fernsehpreis

Am 22. September 2013 wurden die diesjährigen 65. Emmy Awards in Los Angeles feierlich verliehen. Neben vielen bekannten Gesichtern konnten vor allem

Am 22. September 2013 wurden die diesjährigen 65. Emmy Awards in Los Angeles feierlich verliehen. Neben vielen bekannten Gesichtern konnten vor allem die beliebte US-Serie Breaking Bad und Steven Soderberghs Film Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll mit Michael Douglas und Matt Damon die Jury überzeugen. Wenig überraschend gewann als "Beste Comedy-Serie" bereits das vierte Mal in Folge die vor allem in den USA sehr erfolgreiche Sitcom Modern Family. Bereits im Vorfeld gab es bei den Nominierungen eine Überraschung zu vermelden: So wurde der Politthriller House of Cards mit Kevin Spacey und Robin Wright des Internetanbieters Netflix, der in den USA lediglich im Internet zu sehen war, mit insgesamt vier Emmy-Nominierungen ins Rennen geschickt und gehörte im Bereich Dramaserie als Favorit auf eine der begehrten Auszeichnungen. Schließlich konnte David Fincher als "Bester Regisseur" den begehrten Fernsehpreis in Empfang nehmen. Stattdessen ging der Zuschlag für die "Beste Drama-Serie" an die nach fünf Staffeln zu Ende gehende US-Serie Breaking Bad. Zusätzlich wurde Anna Gunn als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet, während Hauptdarsteller Bryan Cranston als drogenkochenden Chemielehrer in diesem Jahr leer ausging. Weiteres Highlight bei dieser Preisverleihung sollte Steven Soderberghs glamouröse Verfilmung Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll sein. Mit 15 Nominierungen wurde der HBO-Film schließlich als "Bester Fernsehfilm" mit insgesamt 11 Emmy Awards ausgezeichnet. Neben Regisseur Steven Soderbergh darf auch Hauptdarsteller Michael Douglas mit einem Emmy nach Hause gehen. In Deutschland startet die biografische Verfilmung Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll ab dem 3. Oktober in den Kinos. Als Bester Schauspieler wird Jeff Daniels für seine Rolle als Will McAvoy in The Newsroom ausgezeichnet, Homeland-Star Claire Danes wird erneut für ihre Rolle als CIA-Agentin Carrie Mathison mit einem Preis bedacht und Laura Linney darf sich auf einen Emmy Award für das Finale "Hereafter" ihrer erfolgreichen Drama-Serie The Big C freuen. In der Kategorie "Beste Nebendarsteller" dürfen sich Tony Hale aus Veep, Merritt Wever aus Nurse Jackie, Bobby Cannavale aus Boardwalk Empire, James Cromwell aus American Horror Story: Asylum und Ellen Burstyn aus Political Animals auf einen Emmy Award freuen. Als Gastgeber führte How I met your mother-Star Neil Patrick Harris mit zahlreichen Sketch-, Show- und Musicaleinlagen durch den Abend.


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