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Emma Watson: "Zum Weinen habe ich Talent"

Drama, Baby! Endlich ist Emma Watson ("Harry Potter") in "Noah" wieder in einer epischen Kinorolle zu sehen – weil sie über eine sehr spezielle Begabung verfügt.

Lange nichts mehr von Emma Watson (23) gehört? Nun mal langsam! Immerhin spielte der „Harry Potter“-Star 2013 eine Hauptrolle im Drama „The Bling Ring“ (137.000 Kinobesucher in Deutschland). Auf einen neuen Blockbuster mussten wir bei ihr allerdings lange warten  –  bis jetzt. Ab 3. April ist sie im 130-Millionen-Dollar-Movie „Noah“ zu sehen.

Mrs. Watson, vor drei Jahren standen Sie das letzte Mal als Hermine vor der Kamera. Stört es Sie, dass Ihr Name wohl für immer mit „Harry Potter“ verbunden bleiben wird?

Emma Watson: Überhaupt nicht. Ich liebte diese Rolle, und Hermine hat für immer einen Platz in mir.

Mussten Sie trotz dieser Erfahrung für ihre Rolle in der Bibelverfilmung „Noah“ vorsprechen?

Ja, und das war gar nicht leicht. Ich bekam eine sehr emotionale Szene, in der ich weinen sollte.

Fiel Ihnen das schwer?

Im Gegenteil, das scheint ein Talent zu sein, von dem ich bisher nichts wusste. Als meine Mutter mich im Kino sah, sagen – wenn du etwas kannst, dann ist es Weinen!

Würden Sie sich als religiös bezeichnen?

Eher als spirituell. Auch wenn ich keiner bestimmten Religion angehöre, glaube ich an eine höhere Macht. Alle Religionen haben etwas gemeinsam, das ziehe ich für mich heraus.

Sie studieren nebenbei Literatur an der renommierten Brown-Universität  im US-Staat Rhode Island. Wie läufts?

Im Mai müsste ich fertig sein.

Und?

Eine großartige Erfahrung! Ich habe viel gelernt und bin ganz sicher auch erwachsener geworden. Für mich ist es sehr wichtig, gebildet zu sein.

Wurden Sie an der Uni wie eine ganz normale Studentin behandelt?

Das war gar nicht zu erwarten. An einigen Tagen wurde ich angestarrt, an anderen war ich wieder eine unter vielen.

Wobei Ihnen Letzteres vermutlich besser gefiel.

Definitiv. Ich sorge nicht gern für Aufmerksamkeit. Von Natur aus bin ich eher zurückhaltend.

Dann können Sie Ihre Auftritte auf dem roten Teppich nicht besonders genießen?

Nein. Da fühle ich mich immer wahnsinnig unsicher, weil man so im Mittelpunkt steht. Auf dem roten Teppich spiele ich  nicht  jemand anderes, sondern ich bin ich selbst. Und ich bin schüchtern.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Ich male und schreibe Tagebuch. Ich habe bereits mehrere Bände voll.

Was ist daran so schön für Sie?

Es hilft mir, Dinge zu verarbeiten und von der Seele zu schreiben.

Wird daraus vielleicht irgendwann mal mehr?

Kann sein. Vielleicht schreibe ich sogar mal ein richtiges Buch.

Wo bewahren Sie denn Ihre fertig geschriebenen Tagebücher auf?

Keine Sorge: Die sind an einem sicheren Ort gut versteckt!

INTERVIEW: Helen Höhne



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