Kino

Emma Watson mit Brackwasser vergiftet

Weil am Set des Bibelepos "Noah" keine Plastikflaschen erlaubt waren, trank "Harry Potter"-Star Emma Watson irrtümlich verdorbenes Wasser.

Emma Watson mit Brackwasser vergiftet
Emma Watson mit Brackwasser vergiftet (Paramount) Paramount

Viele Schauspieler nehmen für eine Rolle ganz bewusst allerhand körperliche Strapazen auf sich, um dann im Film entsprechend mitgenommen auszusehen oder erlernen gar ein Handwerk, damit sie auf der Leinwand überzeugend wirken. Wer sich allerdings bei "Harry Potter"-Schönheit Emma Watson demnächst wundert, wie sie im Bibelepos "Noah" so urtümlich und verletzlich im Kampf mit den Elementen wirkt: Das war kein Method Acting, sondern ein Versehen. Regisseur Darren Aronofsky ist nämlich Umwelt-Aktivist und verfügte, dass am Set keine Plastikflaschen verwendet werden sollen: "Alles, was wir verwendeten, sollte recycelt oder recycelbar sein", berichtet Emma Watson. "Aber um fünf Uhr morgens, wenn Du vom Dreh erschöpft und schon halb im Delirium bist, dann ist es ohne Wasserflasche nicht gerade ideal. Eines Morgens war ich so müde, dass ich nach irgendeiner Tasse in meinem Trailer griff und sie austrank. Nur war das Wasser da schon so lange drin, wie wir am Drehort waren - also drei Monate. Mir wurde wahnsinnig schlecht davon."

 

Super, das wirkt total echt!

Doch Aufgeben gilt bei Aronofsky nicht. Er fand Watsons Zustand absolut passend für sein apokalyptisches Epos, in dem Titelheld Russell Crowe sich der Sintflut gegenüber sieht. Watson, die sich im Film mit Noahs Sohn anfreundet, sollte weitermachen: "Ich sagte am nächsten Tag: 'Darren, ich glaube, ich schaffe das nicht, mir geht es wirklich nicht gut.' Aber er sagte nur: 'Benutz das doch für die Szene!' Ich dann nur: 'Macht der Witze? Der macht Witze, oder?!?' Doch als keiner was sagte, war mir klar, dass er das ernst meinte…" Das Ergebnis der Tortur gibt's ab 3. April auf der großen Leinwand zu sehen, wenn mit "Noah" die Kinosäle geflutet werden.



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