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Emma Watson findet keine Freunde

Emma Watson findet keine Freunde
Emma Watson findet keine Freunde (Kurt Krieger) Kurt Krieger

"Harry Potter"-Schönheit Emma Watson zeigt sich mit "Noah" wieder in einem großen Blockbuster. Dabei leidet sie unter ihrem großen Ruhm…

Eigentlich ist Emma Watson nur ein ganz normales Mädchen. Findet zumindest sie selbst. Doch alle anderen sind meist völlig perplex, wenn vor ihnen plötzlich die schöne und schlaue Hermine aus den "Harry Potter"-Filmen steht. Ein echtes Problem für die junge Schauspielerin: "Wenn ich zum Beispiel in eine Bar gehe, muss ich erstmal einen Witz machen, damit die Leute merken, dass ich einfach nur eine normale junge Frau bin", klagt Watson. Am Schlimmsten war es, als Emma 2009 versucht hatte, in den USA zu studieren. Mit Schrecken erinnert sie sich an ihr erstes Semester an der renommierten Brown University an der Ostküste: "Als ich an meinem ersten Tag in die Mensa ging, verstummten plötzlich alle komplett, drehten sich um und starrten mich an. Da musste ich mich echt zusammenreißen und sagte mir 'Komm, Du kriegst das hin!'. Ich musste einmal tief durchatmen und allen Mut zusammennehmen."

 

Flucht in die Heimat

Doch nach drei Semestern verließ Emma frustriert die Uni, obwohl ihr das Studium eigentlich enorm wichtig war: "Nach 'Harry Potter' zählte für mich nur die Uni, eine Schauspielkarriere war da erstmal kein Thema", sagt Watson. "Aber ich konnte die Grenzen zwischen mir und den anderen einfach nicht überwinden. Ich wollte so gerne Freunde finden und mich integrieren. Aber wenn Dir dabei andauernd Leute von der englischen Presse mit Kameras folgen, ist das nicht gerade hilfreich." Dagegen war der Trubel um ihre Person in Watsons Heimat nicht ganz so extrem, denn sie studierte anschließend ein Jahr lang in Oxford. Allerdings sind die Wissenshüter der traditionsreichen Elite-Uni ziemlich restriktiv, was Paparazzi auf dem Campus angeht. Nun ist Watson aber wieder in den USA eingeschrieben, inzwischen allerdings deutlich souveräner im Umgang mit dem ganzen Trubel um ihre Person. Das merkte man auch bei ihren weltweiten Auftritten anlässlich der Premierenfeiern zum aufwändigen Bibelepos "Noah", das bei uns am 3. April ins Kino kommt. Ganz selbstverständlich schlüpfte Emma Watson in die Rolle des großen Filmstars, betörte in schwarzer Robe und knallrot geschminkten Lippen Fans und Fotografen. Doch das wird Watson nicht davon abhalten, demnächst wieder als eine von vielen Studentinnen das halbgare Mensa-Essen an der Brown-Uni zu verdrücken. Wo inzwischen auch keiner mehr die Luft anhält, wenn Emma den Raum betritt. Außer der Koch hat's mal wieder mit dem Knoblauch übertrieben...



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