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Emilia Clarke zu "Game of Thrones"-Nacktszenen gedrängt

Der GOT-Star Emilia Clarke war in einem amerikanischen Podcast zu Gast. Sie berichtet von unangenehmen Erfahrungen mit Nacktszenen am "Game of Thrones"-Set

Emilia Clarke hüllenlos
GoT-Star Emilia Clarke berichtet von grausamen Erfahrungen mit Nacktszenen am "Game of Thrones"-Set. 
 

Emilia Clarke erzählt von Nacktszenen bei "Game of Thrones"

Emilia Clarke (33) ist seit „Game of Thrones“ eine der gefragtesten Schauspielerinnen Hollywoods. Auf Preisverleihungen und anderen öffentlichen Events präsentiert sie sich ihren Fans als starke, selbstbestimmte Frau. Das passt zum Image ihrer Figur in "Game of Thrones", denn auch Daenerys Targaryen wandelte sich im Laufe von acht Staffeln zu von einer unsicheren, gedemütigten jungen Frau zu einer selbstsicheren und mächtigen Herrscherin. Die Szene, die diese Verwandlung verkörpert, zeigt Daenerys, wie sie mit ihren frisch geschlüpften Drachen nackt aus dem Feuer tritt. Was in der Serie bei vielen Fans für Gänsehaut sorgte, war für Emilia Clarke jedoch alles andere als leicht. Wie sehr ihr ihre Rolle und die damit verbundenen Nacktszenen immer wieder zu schaffen machte, enthüllte die Schauspielerin nun nämlich in einem Interview. 

In dem amerikanischen Podcast „Armchair Expert“ berichtete die Britin, sie habe sehr schlechte Erinnerungen an den Dreh der besagten Szenen. Besonders in der ersten Staffel sei es ihr als noch unerfahrene Schauspielerin schwer gefallen, viel Haut zu zeigen. „Ich war noch nie an einem Filmset wie diesem und dann stand ich nackt vor all diesen Leuten“, gesteht die Daenerys-Darstellerin im Podcast.

 

Alkohol half Emilia Clarke sich zu trauen, vor der Kamera die Hüllen fallenzulassen

Um den Dreh der Nacktszenen zu meistern und die unangenehmen Gefühle zu betäuben, trank sie teilweise sogar Alkohol. Weiterhin half ihr der Schauspielkollege Jason Momoa (40), sich wohlzufühlen. Gerade mit Blick auf seine Rolle als ihr Mann und – in einer Szene – Vergewaltiger Khal Drogo, sei er am Set umso empathischer gewesen und habe ihr Mut gemacht.

 

Wurde sie bei "Game of Thrones" zu Nacktszenen gedrängt? 

Clarke erzählt außerdem, dass sie einige Nacktszenen nur auf Drängen der Serien-Macher hin drehte. „Du willst doch deine Fans nicht enttäuschen“, habe man ihr gesagt. Daraufhin Clarke: "Und ich dachte nur, ,fuck you’".

Diese Geschichte hat sicherlich das Potenzial, Teil der "#MeToo"-Debatte zu werden, die einen wichtigen Beitrag dazu leistete, auf Missstände (in der Filmindustrie) hinzuweisen, nun jedoch langsam droht in Vergessenheit zu geraten. Dabei sind es genau diese Art von Narrativen, die nach wie vor ernst genommen werden sollten.

In ihrem aktuellen Film „Last Christmas“ war Clarke weniger dazu angehalten, nackte Haut zu zeigen. Zu sehen ist die Weihnachts- und Liebesgeschichte seit vergangener Woche im Kino.

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