Fernsehen

Eklat bei „Bauer sucht Frau“: Tierschützer sind schockiert!

Von wegen romantische Landidylle und glückliche Kühe! Auf gleich zwei Höfen der diesjährigen „Bauer sucht Frau“-Staffel fühlen sich die Tiere gar nicht wohl. Tierschützer sind in Aufruhr!

Simon, Bauer sucht Frau
Bedrückende Zustände in Simons Schweinestall - leider ist diese Art der Tierhaltung zulässig und in Deutschland weit verbreitet! / RTL

In der RTL Kuppel-Show „Bauer sucht Frau“ ist die Welt noch in Ordnung. Die Kühe grasen auf den Wiesen, die Schwiegermütter strickt Eierwärmer vor dem Kamin und die Landwirte auf Damenjagd. Doch der Schein trügt: Während die Bauer spaßige Stunden mit ihren Auserwählten verbringen, geht es ihren Tieren gar nicht gut.

Die Show vom Montag brachte die Missstände zu Tage. Gleich zwei der Bauern fielen in der Sendung mit ihrer schlechten Tierhaltung auf. Bei Simon leiden schwangere Säue in engen Kastenboxen und Norberts Kühe verbringen ihren Tag angekettet im Stall.

Auf Facebook gehen Tierschützer derweil auf die Barrikaden: „Werde ich mir nicht mehr ansehen. Angekettete Kühe in Ställen und Kastenhaltung von Säuen das schlägt mir auf Gemüt. Ist für mich Tierquälerei“, schreibt ein User. „Tierquälerei der schweinebauer - man müsste mal Menschen in solch engen Käfigen halten...“, meint ein anderer.

Auch die Hofdamen sind nicht sonderlich angetan. Norberts Muse Petra sagt: „Ich dachte, das gehört der Vergangenheit an. Das muss anders werden!“

RTL hingegen sieht kein Problem an den Zuständen in den „Bauer sucht Frau"-Ställen. Eine Sprecherin äußerte sich gegenüber des Kölner Express: „Durch den Kreis-Veterinär, der auf Grundlage des Tierschutzgesetztes arbeitet, werden alle Landwirte regelmäßig überprüft und es gibt keine Beanstandungen.“

Kuh-Bauer Norbert bringt die traurige Realität auf den Punkt: „Mein Hof ist geprüft und die Haltung meiner Kühe legal. Ich spare natürlich wie viele meine Kollegen auch seit langem, um meinen Hof zu modernisieren.“



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