Kino

"Easy Rider"-Chopper unter dem Hammer

Peter Fonda auf seiner Stars'n'Stripes-Harley: Das Symbol für Freiheit. Und jetzt man es sich sogar in die Garage stellen.

"Easy Rider"-Chopper unter dem Hammer
"Easy Rider"-Chopper unter dem Hammer (Sony) Sony

Kultfilm, Freiheits-Epos, Provokation, Abgesang auf den American Dream: Viele Namen für "Easy Rider" - ein Werk, das wie kein anderes für das Lebensgefühl der späten 1960er steht. In ihm schmuggeln die beiden Dropouts Wyatt (Peter Fonda) und Billy (Dennis Hopper) Kokain von Mexiko in die Vereinigten Staaten. Nach erfolgreichem Deal begeben sich die beiden Biker auf eine Odyssee durch den Südwesten USA - immer auf der Suche nach Freiheit und dem echten Amerika. Was sie finden sind Jack Nicholson als alkoholabhängigem Anwalt, dazu Hippies, Sektierer, Nutten - und Rednecks. Die allerdings nicht besonders viel Verständnis für die Lebensweise der beiden Slacker haben; dafür aber ein gerüttelt Maß Engstirnigkeit - und großkalibrige Waffen. Eine solche markiert dann auch das Ende des Ganzen: Des Films. Des Lebens eines Bikers. Und des wunderbaren Motorrads, auf dem Peter Fonda in Ledermontur und Stars-an-Stripes Helm Filmgeschichte schrieb.

 

Gutes Rad ist teuer

Die legendäre Maschine - natürlich ein Harley Davidson Chopper - kommt jetzt unter den Hammer. Am 18. Oktober wird das Auktionshaus Profiles in History im kalifornischen Calabasas das Bike an den Sammler bringen. Erwartet wird, dass die Kult-Harley mindestens eine Million Dollar in die Kasse spült - übrigens das Doppelte der damaligen Produktionskosten für den gesamten Film. Und dennoch ein Schnäppchen für die motorisierte Quintessenz von Freiheit und Abenteuer.



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