Kino

Dwayne Johnson beneidet "Hercules"

In den letzten 12 Monaten verdiente der ehemalige Wrestler geschätzte 52 Millionen Dollar. Man könnte vermuten, der erfolgreiche Schauspieler sei wunschlos glücklich. Stimmt aber nicht ganz.

Dwayne Johnson
Dwayne Johnson

Mit seiner Rolle im neuen Kinofilm "Hercules", der heute in den Kinos startet, ist für den ehemaligen Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Aber nicht nur in Bezug auf die Heldenfigur seiner Kindheit. Auch die Wallemähne, die er als Halbgott tragen durfte, hat es ihm angetan. In einem Interview mit der dpa gestand er schon: "Ich hätte eigentlich gern längere Haare, aber es würde ja zweieinhalb Jahre dauern, bis das gewachsen ist." So lang wie Hercules würde er sie sowieso nicht wachsen lassen. "Das ist nur etwas für Rockstars", sagt er. Es hat aber auch pragmatische Gründe, weshalb Dwayne Johnson lieber Glatze trägt. "Langes Haar würde bei mir nicht funktionieren. Man muss es gut pflegen und das könnte ich nicht." Umso begeisterter war er von seiner Film-Perücke, die man nach belieben an- und ablegen kann. "Wir hatten tolle Perückenmacher aus Italien, die waren schon für einen Oscar nominiert und sind wirklich fantastisch."

Mehr über seine Rolle in "Hercules" verriet uns Dwayne Johnson im TV Movie Interview.

Mr. Johnson, diese Version von Herkules hat etwas von den früheren Monumentalfilmen, die ohne Computer gedreht wurden. Sind Sie Fan dieser Filme gewesen?

Dwayne Johnson: Ja, ein großer Fan. „Spartacus“ haben wir alle geliebt. Die Klassiker waren für diesen Film eine große Inspiration. Kampfwagen mit vier Pferden hat man zuletzt bei „Ben Hur“ gesehen.

Wie fährt sich denn so ein Ding?

Ich bin auf Kamelen und Pferden geritten, aber es gibt nichts Aufregenderes, als in einem Kampfwagen zu fahren. Ich habe mich nicht angeschnallt wie die meisten anderen und musste verdammt aufpassen, dass ich die Balance hielt. Wenn der Wagen an einem  Stein  hängen  geblieben wäre, läge ich jetzt garantiert im Krankenhaus.

Mussten Sie sich für „Hercules“ speziell ernähren?

Sechs Monate lang sieben Mahlzeiten täglich. Morgens ein Steak, vier Eier und Haferflocken. Dann abwechselnd über den Tag hinweg Hähnchen, Fisch und Gemüse. Zum Abend gabs noch mal zehn Eier, ein Stück Fleisch und Gemüse. Ich freue mich auf den Tag, wenn ich mal eine Rolle wie Hugh Jackman in „Les Miserables“ bekomme, wo ich weniger Kalorien zu mir nehmen muss.

Die Stärke von Herkules sind seine Muskeln. Welche Stärken haben Sie?

Mein  größter  Muskel  ist  mein  Gehirn (lacht). Am liebsten hätte ich mehr Furchen darin. Denn man sagt ja, je mehr Furchen der Mensch im Gehirn hat, um so intelligenter ist er. Ein wenig zumindest.

Fühlen Sie sich wohl mit so vielen Muskeln?

Sogar sehr wohl, und meine Freundin übrigens  auch.  Meine  Brust  ist  ein  weicher Platz, auf den sie ihren Kopf legen kann.

Sharon Stone hatte in „Total Recall“ eine Liebesszene mit arnold Schwarzenegger. Hinterher meinte sie, das war so, als ob sie mit einem großen Koffer gedreht hätte…

Das tut mir leid für Sharon. Sie kann gerne mal vorbeikommen. Vielleicht kann ich sie vom Gegenteil überzeugen.

INTERVIEW: Helen Höhne



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