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"Dunkirk" bei den Oscars 2018: Inhalt, Chancen, Kinostart

Mit seiner außergewöhnlichen Erzählweise und der bombastischen Darstellung der „Operation Dynamo“ erregte „Dunkirk“ die Aufmerksamkeit der Academy. Ob Christopher Nolans epischer Kriegsfilm jedoch letztendlich Chancen auf den Oscar für den „Besten Film“ hat, erfahrt ihr hier.

Dunkirk
„Dunkirk“ ist für insgesamt acht Oscars nominiert. | Warner Bros. Pictures

 

Von manchen wird „Dunkirk“ als der beste Kriegsfilm des 21. Jahrhunderts gefeiert. Auch die Academy scheint Gefallen an Christopher Nolans Kriegs-Epos gefunden zu haben und nominierte ihn prompt für sage und schreibe acht Oscars. Fragt sich nur, ob sich der Film über die Schlacht von Dünkirchen tatsächlich gegen die extrem starke Konkurrenz in der Kategorie „Bester Film“ durchsetzen kann.

 

„Dunkirk“: Die Geschichte von „Operation Dynamo“

„Dunkirk“ behandelt die wahre Geschichte der Schlacht von Dünkirchen – auch „Operation Dynamo“ genannt – im zweiten Weltkrieg. Die Deutschen hatten die französischen und britischen Soldaten in der französischen Stadt eingekesselt, sodass der Weg übers Wasser der einzig mögliche Weg nach Hause für die Briten war. Mit der Hilfe von Zivilisten konnten jedoch 330.000 von 370.000 Soldaten gerettet werden.

Der Film folgt dem einfachen Soldaten Tommy (Fionn Whitehead), der versucht wieder zurück nach Großbritannien zu kommen. Dabei liegt der Fokus auf drei unterschiedlichen Handlungssträngen: Auf dem Land, in der Luft und auf dem Wasser. Alle drei Handlungsstränge finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt und finden am Ende in einem großen Finale wieder zusammen.

 

„Dunkirk“: Chancen bei den Oscars

Seit 2002 wartet Christopher Nolan schon auf einen Oscar, seit er für „Memento“ in der Kategorie „Bester Film“ nominiert wurde. „Dunkirk“ könnte ihm endlich einen begehrten Goldjungen einbringen, denn die ungewöhnliche Erzählweise und das Reduzieren des Dialogs zu einem Minimum macht den Film extrem außergewöhnlich und besonders. Zudem ist der Realness-Faktor bei „Dunkirk“ extrem hoch: Die Reaktionen der Darsteller wirken echt und die meisten Special-Effekte sind es tatsächlich auch.

Der Kriegsfilm hat eigentlich alles, was ein Oscar-Gewinner braucht: Individualität, Authentizität und eine wahre Geschichte, die dahinter steckt. Trotzdem hat „Dunkirk“ mit starken Konkurrenten zu kämpfen, die in Sachen Originalität nah an Christopher Nolans Kriegs-Epos herankommen. Nichtsdestotrotz könnte er als Überraschungssieger aus dem Rennen gehen, denn wie die Erfahrung zeigt, sind Filme wie „Dunkirk“ das, was die Academy liebt.

„Dunkirk“ ist bereits als DVD und Blu-ray erhältlich und kann auf dem Streaming-Portal Amazon Prime käuflich erworben werden.



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