Fernsehen

DSDS-Regisseur offenbart: So wird Kandidaten die Würde genommen

Unglaublich! Diese DSDS-Legende geht jetzt ins Dschungelcamp!
Kai Tilgen offenbart im Bild-Interview: Diesem DSDS-Kandidaten nahm ich seine Würde

DSDS-Regisseur Kai Tilgen veröffentlicht sein Buch “Wie ich mir meinen Platz in der Fernsehhölle verdient habe”. Im "Bild"-Interview offenbart er, wie er einem Kandidaten die Würde nahm.

Am 1. Oktober erscheint das Buch “Wie ich mir meinen Platz in der Fernsehhölle verdient habe" von Regisseur Kai Tilgen (57). Schon seit 24 Jahren ist er unter anderem für DSDS (RTL), “Die Versteckte Kamera” (ZDF) oder auch “Der Blaulicht-Report" (RTL) im Show-Geschäft tätig. Im Interview mit der "Bild", offenbarte er nun, wie er einem DSDS-Kandidaten die Würde nahm.

 

Der Regisseur meint, die Teilnehmer der Castingshows wüssten, dass es nicht darum ginge, einen hochwertigen Künstler zu finden, sondern sie vor der Kamera vorzuführen. Die Kandidaten würden aber einfach nur gesehen werden wollen – egal ob gut oder schlecht, äußert sich Tilgen im Interview. Auf die Frage, was seine schlimmste Tat als Regisseur gewesen wäre, kommt er auf die siebte Staffel von DSDS zu sprechen.

“Einer der Kandidaten sang das “Ave Maria” und hatte einen Fleck auf der Hose. Dieter Bohlen fragte den Jungen dann, was das für ein Fleck sei, ob er in die Hose gemacht hätte. Wir haben dann im Schnitt über den Teilnehmer einen Bohlen-Engel gesetzt, der auf die Recall-Zettel pinkelt. Das war meine Idee und ich habe damit für das Format das Beste rausgeholt und gleichzeitig einem jungen Mann seine Würde genommen. Allein deswegen werde ich in einer Fernsehhölle landen, wenn es sie geben sollte. Es gibt die Wahrheit am Set, die Wahrheit, die später in der Kamera ist, und danach entsteht im Schneideraum oft eine neue Wahrheit.“



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