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DSDS: Ramon Roselly spricht über Nachwuchs und seine Freundin Lorena

Der sympathische DSDS-Sieger Ramon Roselly ist Familienmensch durch und durch.

Ramon Roselly DSDS
Ramon Roselly zählt zu den großen Newcomern des Jahres 2020. Foto: Imago

Seit Dieter Bohlen (66) Ramon Roselly (27) zum 17. Sieger der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) kürte, ging es mit seiner Karriere steil nach oben. Rückhalt bekommt der Sänger vor allem von seiner Familie und seiner Partnerin Lorena.

Mit „TV Movie Online“-Mitarbeiterin Clara Dembinski sprach er über sein Leben im Zirkus und die Familienplanung.

TV Movie Online: Sie haben gerade den Zirkus angesprochen, Sie sind ja dort aufgewachsen. Davon können nicht so viele Leute aus erster Hand berichten. Wie war das für Sie?

Ramon Roselly: „Ich kann gar nicht wiedergeben, wie schön es ist, so groß zu werden. Das kann sich niemand vorstellen, der das nicht selber erlebt hat. Meine Kindheit im Zirkus hatte und hat einen großen Einfluss auf mein Leben. Viele haben ein negatives Bild von Zirkusfamilien, aber für mich war das einfach nur ein Gewinn. Ich war auf 44 verschiedenen Schulen, habe überall neue Leute kennengelernt. Mit 13, 14 Jahren war ich schon in Schweden, in Dänemark und habe da gearbeitet. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, ich habe so viele Geschichten aus meiner Kindheit zu erzählen. Das ist ein Schatz.“

Was genau war Ihre Aufgabe im Zirkus?

Roselly: „Hauptsächlich habe ich mit Kamelen und Pferden gearbeitet, aber im Zirkus muss man überall mal einspringen. Dann ist man mal der Clown oder hilft bei einer anderen Nummer mit. Man muss ja sowieso auch auf- und abbauen wie jeder andere auch. Man ist praktisch ein Mädchen für alles.“

Man merkt, dass Sie sehr für dieses Thema brennen. Ihre Partnerin Lorena hat auch einen Zirkus-Hintergrund. War Ihnen das wichtig?

Roselly: „Ich sag mal so: Wenn’s passt, dann passt‘s. Aber ich bin natürlich glücklich, dass ich Lorena habe. Und es macht es einfacher, dass sie auch aus einer Zirkus-Familie kommt. Sie kann das viele Herumreisen nachvollziehen und den Lebensstil, den wir führen. Sie kann auch im Wohnwagen das Wasser anschließen oder Gas umklemmen (lacht). Sie kennt das einfach. Für Außenstehende ist das oft schwierig nachzuvollziehen.“

Sie sind viel herumgekommen, sind mit Ihrem Wohnwagen immer noch mobil. Wie definieren Sie eigentlich Heimat?

Roselly: „Wir sind seit mehreren Jahren jetzt schon in der Nähe von Leipzig auf einem Grundstück. Da fühle ich mich wohl, habe auch einige Freunde da, aber ich bin nicht an einen Ort gebunden. Meine Heimat ist da, wo mein Wohnwagen und meine Familie sind. Wenn wir unseren Wohnwagen anspannen und dann mit der Familie irgendwo in München auf einem Wiesenplatz stehen, dann ist das eben unser zuhause.“

Momentan reisen Sie ja wieder viel herum, wie früher eigentlich. Könnten Sie sich vorstellen, dass Ihre Kinder ähnlich aufwachsen?

Roselly: „Ich wünsche es mir und ich werde alles dafür tun, dass meine Kinder auch dieses Großwerden genießen können. Ob das dann so kommt, steht auf einem anderen Blatt.“

Ist das Thema Kinder denn schon auf Ihrem Plan?

Roselly: „Ich bin ein spontaner Mensch. Klar, irgendwann möchte ich Kinder haben, aber das wird die Zeit einfach mit sich bringen.“

 

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