Kino

Dritter "Hobbit"-Film wird 2013 gedreht

Ein paar Szenen und viele Dollars braucht Peter Jackson noch, dann reicht das Material tatsächlich für eine "Hobbit"-Trilogie.

Was tun, wenn am Ende der Dreharbeiten zu einem Zweiteiler noch so viel tolles Material übrig ist? Genau: Man macht eine Trilogie daraus. Für seine "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" hat Peter Jackson genau das vor - und alle Gerüchte bestätigt. Den Fans wird es nur recht sein, wenn sie einen "Hobbit" mehr bekommen als ursprünglich geplant. Peter Jackson muss allerdings noch einige Hürden nehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Deshalb laufen bei ihm und den Bossen der Warner Bros.-Studios im Augenblick die Taschenrechner heiß, werden dicke Vertragswerke geprüft - und von 'Bilbo' Martin Freeman bis "Gandalf" Sir Ian McKellen alle Schauspieler angerufen. Ganz reicht das übrig gebliebene Filmmaterial nämlich nicht. Deshalb plant Peter Jackson für den Sommer 2013 einen Nachdreh in Neuseeland. Er braucht dafür seine "Hobbit"-Stars, die allerdings nur einen Vertrag über zwei Filme bekommen haben. Und ihr Terminkalender muss es zulassen, dem Ruf des Mittelerde-Meister zu folgen.

 

Viel Papierkrieg in der Schlacht um Mittelerde

Auch die Rechte-Lage für die Verfilmung muss erneut abgeklopft werden. Schließlich hat man bei den Erben des Ringe-Schöpfers J.R.R. Tolkien die Lizenz für zwei, nicht drei "Hobbit"-Filme erworben. Ein Problem, das sich mit dem Scheckheft lösen lassen sollte. Natürlich will Filmriese Warner auch auf Heller und Pfennig genau wissen, ob sich der Ausbau zur Trilogie an der Kinokasse auch lohnt. Man muss kein Wirtschaftsprüfer sein, um zu ahnen, dass dies nur eine Formalität sein dürfte. Den ersten "Hobbit" sehen wir ab dem 13. Dezember in unseren Kinos. Die beiden weiteren Teile folgen dann Ende 2013 und Ende 2014. Das macht 3x ganz frohe Weihnachten für Tolkiens gewaltige Fangemeinde.



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