Kino

Die Ticks des Sir Ian McKellen

Im Film ist er Magier oder mächtiger Mutant. In der Realität hat er jetzt paar eigenwillige Angewohnheiten offenbart.

Sir Ian McKellen - Gandalf im "Der Herr der Ringe" und Chefmutant Magneto bei den "X-Men" - hat einen kleine Tick: Er sammelt Erinnerungsstücke an seine Filme. So weit, so verständlich - bis dahin kann sich dem noch jeder Cineast mit Sammeltrieb problemlos anschließen. Doch wo normale Liebhaber solcher Kino-Devotionalien diese stolz in Vitrinen präsentieren oder vorsichtig im Safe archivieren, lässt McKellen deutlich weniger Sorgfalt walten. Die Plätze an denen er etwa seine beiden Lieblingsstücke aufbewahrt - Gandalfs Hut und dessen magischen Stock - treiben ernsthaften Sammlern Tränen in die Augen: So hat der Stock, im Film Gandalfs mächtigste Waffe, seinen festen Platz im Regenschirmständer gefunden. Der Zauberhut hingegen teilt sich den Lebensraum mit allen anderen Kopfbedeckungen des Stars: im profanen Kleiderschrank. Und noch eine weitere Absunderlichkeit hat der 73-jährige Schauspieler jetzt im Interview gestanden: Seine chronische Abneigung vor Preisverleihungen. "Ich mag sie einfach nicht. Du musst Begeisterung zeigen für den Fall, dass Du aufgerufen wirst. Also bereitest Du deinen Auftritt plus eine Rede vor - und wenn Du nicht aufgerufen wirst, fühlst Du dich dämlich, weil Du dich auf etwas vorbereitet hast, was nicht eingetreten ist."

 

Gebrannter Star...

Hinzu kommt, dass er sich bei den über 40 Awards, die der Star im Laufe seiner Karriere erhalten hat, eigene Angaben zufolge bereits unsterblich blamierte: "Einmal hieß es: '...and the winner is' und ich stehe auf - aber ich war gar nicht gemeint. Das war so beschämend." Stimmt. Aber mehr als 40 Mal war er ja offensichtlich doch gemeint. Da ist einmal umsonst aufstehen ja kein schlechter Schnitt. Sogar für einen zaubernden Mutanten.



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