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"Die Krankenschwestern": "Wie viele Bährchen gibt es denn noch?" | Interview zum Start des "In aller Freundschaft"-Ablegers

Am 1. November startet das neue "In aller Freundschaft"-Spin-Off "Die Krankenschwestern" in der ARD. Wir sprachen mit MDR-Fictionchefin Jana Brandt über die neuen Folgen und das zweite Bärchen.

Das "In aller Freundschaft"-Serienuniversium wird immer größer! Nach dem Ableger "Die jungen Ärzte" und der Miniwebserie "Nachts in der Sachsenklinik" zeigt Das Erste ab Donnerstag, den 1. November, das nächste Spin-Off "Die Krankenschwestern" (donnerstags, 18.50 Uhr, ARD). Im Fokus stehen hier, wie der Name schon sagt, vor allem die Pflegekräfte und ihr Alltag im Krankenhaus.

IaF - Die Krankenschwestern
In "In aller Freundschaft - Die Krankenschwestern" werden Zuschauer nach Elias einen weiteren Bähr-Spross kennenlernen. © ARD/Daniela Incoronato

Federführend bei der Entwicklung der neuen Serie war MDR-Fictionchefin Jana Brandt. Die 53-Jährige ist ein alter Hase, wenn es um die Sachsenklinikbelegschaft und ihre Kollegen in den anderen Krankenhäusern geht. Seit der zweiten Staffel ist sie bei IaF mit an Bord. TV Movie Online traf sie in Hamburg zum Interview.

TVMovie Online: Sie arbeiten derzeit an unzähligen Projekten mit, unter anderem „Die Krankenschwestern“. Was erwartet uns?

Jana Brandt: Uns erwartet eine Klinik, in der es anscheinend keine Ärzte gibt (lacht)! Es dreht sich alles um das Pflegepersonal, vor allem um die Auszubildenden, die  ähnlich wie in der Erzählstruktur von „In aller Freundschaft“ Fälle lösen werden. Die Frage ist: Wird es genauso spannend wie mit Ärzten? Meine Antwort ist definitiv ja! Es hat uns selbst beim Entwickeln überrascht, wie spannend!

Gleichzeitig wird es ein Wiedersehen geben mit Schwester Arzu, die sich neben ihrem Job in der Sachsenklinik auch noch um die Ausbildung von jungen Pflegekräften an einem neuen Schauplatz in Halle kümmert. Und natürlich wird es wieder viele persönliche Verwebungen geben neben dem Klinikalltag, beispielsweise eine große Liebesgeschichte nach der Formel „Darf man sich in seinen Chef verlieben?“ (lacht) Mit der neuen Serie wollen wir außerdem ein jüngeres Publikum ansprechen als mit „In aller Freundschaft“ oder „In aller Freundschaft Die jungen Ärzte“...

Wer schaltet denn bei „Die Krankenschwestern“ ein?

Als wir damals mit „In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte“ anfingen, dachten wir „Sind die jung!“. Und nun bei „In aller Freundschaft – Die Krankenschwestern“ dachten wir erneut „Sind die jung!“ (lacht) Unser Fokus liegt tatsächlich auf 20-Jährigen, was in jeder Hinsicht eine Bereicherung und super spannend ist, weil es im gleichen Universum wie die beiden anderen Serien spielt. Jede hat ihren eigenen Charakter und zugleich sind alle im Kern „In aller Freundschaft“. Ich bin gespannt, wie die Zuschauerinnen und Zuschauer das sehen! Es macht alles Sinn! (lacht)

In aller Freundschaft: Die Krankenschwestern
Stefan Ruppe ist als Elias Bähr auch in "Die Krankenschwestern" zu sehen. © ARD/Daniela Incoronato

Sie haben schon erwähnt, dass Arzu wieder mit dabei ist. Sie ist nicht die einzige…

Genau, auch Bährchen aus „Die jungen Ärzte“ ist zu sehen. Er hat einen Cousin, der zuerst im Johannes-Thal-Klinikum ein Praktikum macht und dann mit einigen anderen zu „Die Krankenschwestern“ wechselt. Insofern gibt es also ein zweites Bährchen und Moreau wird fragen „Wie viele Bährchen gibt es denn noch?“ (lacht) Moreau wird übrigens auch Halle besuchen.

Vielen Dank für das Gespräch! 

Im Folgenden findet ihr das gesamte Interview mit Jana Brandt:

von Sophie Piper

 



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