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Serien-News

Die besten 100 Serien aller Zeiten – laut den größten Schauspielern unserer Zeit

Die „New York Times“ kürte die 100 besten Serien des 21. Jahrhunderts: Hunderte Schauspielstars und Expert:innen wählten ihre Favoriten. Hier findest du die Übersicht.

Eine junge Frau (Rory Gilmore) mit bunter Strickmütze steht vor einem Mann (Rorys Großvater Richard Gilmore) mit grauer Schirmmütze und Rautenweste auf einer grünen Wiese.
Auch „Gilmore Girls“ zählt zu den 100 besten Serien. Foto: IMAGO / Cinema Publishers Collection

Welche Serien haben das Fernsehen und Streaming im 21. Jahrhundert wirklich geprägt – und welche Titel sind mehr als nur Hype? Die „New York Times“ ist dieser Frage nachgegangen und hat ein Ranking der 100 besten TV‑Shows des 21. Jahrhunderts veröffentlicht.

Grundlage dafür ist kein reines Kritiker‑Votum, sondern eine breit angelegte Umfrage: Hunderte Schauspielerinnen und Schauspieler, Branchenprofis sowie weitere Fachleute und Expert:innen wurden gebeten, ihre persönlichen Top‑10‑Serien zu nennen – berücksichtigt wurden ausschließlich Produktionen, die seit dem 1. Januar 2000 erstmals ausgestrahlt wurden. Wir zeigen dir die komplette Liste – und stellen die Top 10 im Detail vor.

Die besten 10 Serien des 21. Jahrhunderts

(1/10)
Vier Gesichter sind in blauem Licht hinter einer mit Wassertropfen bedeckten Glasscheibe zu sehen.
Foto: TMDB

Platz 10: „Atlanta“

Darum geht’s: Atlanta ist heiß, laut – und gnadenlos ehrlich. Earn („Earnest“) will seinem Cousin Alfred alias „Paper Boi“ den Durchbruch im Rapgeschäft ermöglichen, während er selbst von Job zu Job hangelt. Was wie ein klassisches Underdog‑Setup klingt, kippt bei „Atlanta“ jederzeit ins Abgründige, Komische oder Surreale.

Warum sehenswert: Diese Serie spielt nach eigenen Regeln: mal scharf beobachtete Milieustudie, mal bitterböse Satire, mal ein Trip, bei dem man kurz vergisst, was Realität ist. Donald Glover und ein überragender Cast machen daraus Fernsehen, das gleichzeitig cool, klug und unheimlich sein kann.

Ein älterer Mann mit Brille und dunklem Sakko sitzt mit überschlagenen Beinen und hält beide Hände mit den Handflächen nach oben.
Foto: TMDB

Platz 9: „Lass es, Larry! (Curb Your Enthusiasm)“

Darum geht’s: Larry David hat eigentlich alles – und trotzdem wird jeder Tag für ihn zum Minenfeld. Ein schiefer Blick, eine kleine Unhöflichkeit, ein falsch platzierter Kommentar: Schon ist der nächste Streit da. Und Larry? Der kann einfach nicht anders, als nachzulegen.

Warum sehenswert: „Curb“ ist das perfekte Anti‑Wohlfühlprogramm: Fremdscham, Chaos und brillanter Alltagswahnsinn, der oft näher an der Wahrheit ist, als man zugeben möchte. Das Geniale: Aus Nichtigkeiten werden Katastrophen – und am Ende steht man da und denkt: Genau so passiert’s.

Ein Mann im Anzug und eine Frau mit Brille und schwarzem Blazer sitzen nebeneinander auf beigen Sesseln und blicken nach links.
Foto: TMDB

Platz 8: „30 Rock“

Darum geht’s: Liz Lemon will nur eins: eine gute Show machen. Blöd nur, dass Senderboss Jack Donaghy andere Prioritäten hat, Stars ständig explodieren und die Comedy‑Maschine hinter den Kulissen pausenlos rattert. Zwischen kreativer Vision und totalem Irrsinn versucht Liz, das Ganze irgendwie zusammenzuhalten.

Warum sehenswert: „30 Rock“ feuert Pointen wie aus der Gatling‑Gun: schnell, clever, absurd – und dabei erstaunlich präzise in der Abrechnung mit dem TV‑Betrieb. Wer Serien liebt, die in Höchstgeschwindigkeit denken, wird hier dauerhaft belohnt (kurz blinzeln kann schon einen Gag kosten).

Eine lächelnde Frau im grauen Mantel steht an einem Rednerpult vor einer US-Flagge. Menschen neben ihr applaudieren.
Foto: TMDB

Platz 7: „Veep“

Darum geht’s: Selina Meyer ist Vizepräsidentin – also ganz oben, aber eben doch nicht ganz. Während sie um Macht, Schlagzeilen und den nächsten Karriereschritt kämpft, stolpert ihr Team zuverlässig von einer PR‑Katastrophe in die nächste. Politik als Hochleistungssport – nur mit schlechteren Menschen.

Warum sehenswert: „Veep“ ist bösartig gut: rasend schnelle Dialoge, Intrigen im Minutenrhythmus und ein Humor, der keine Gefangenen macht. Julia Louis‑Dreyfus spielt Selina so herrlich selbstverliebt und verzweifelt, dass man ständig schwankt zwischen Lachen und „Oh nein, bitte nicht“.

Eine Frau mit langen, hellblonden Haaren und grauem Mantel steht neben einem großen schwarzen Drachen in verschneiter Landschaft.
Foto: TMDB

Platz 6: „Game of Thrones“

Darum geht’s: In Westeros ist Macht nie sicher – sie wird genommen, verraten, erkauft, verspielt. Adlige Häuser liefern sich einen Kampf um den Eisernen Thron, während am Rand der Welt eine Bedrohung heranwächst, die keine Deals kennt. Wer hier schläft, verliert. Wer vertraut, oft auch.

Warum sehenswert: Weil „Game of Thrones“ episches Kino ins Wohnzimmer geholt hat: gigantische Schauwerte, schockierende Wendungen und Figuren, die man liebt, hasst – oder beides gleichzeitig. Ja, das Ende bleibt umstritten. Aber die Reise dorthin ist TV‑Geschichte.

Eine Frau mit kurzen dunklen Haaren steht im schwarzen Kleid vor einer Backsteinwand und hält eine Zigarette in der Hand.
Foto: TMDB

Platz 5: „Fleabag“

Darum geht’s: Sie ist witzig, schlagfertig und chronisch im Selbstzerstörungsmodus. „Fleabag“ versucht, ihr Leben zu sortieren – zwischen Familie, Sex, Schmerz und dem Gefühl, immer einen Schritt zu spät zu kommen. Und sie nimmt uns dabei direkt mit ins Kopfkino: ehrlich, ungeschönt, manchmal brutal.

Warum sehenswert: Weil diese Serie trifft. Erst lacht man, dann wird es still – und plötzlich sitzt ein Satz perfekt. „Fleabag“ balanciert Komödie und Tragödie so mühelos, dass es weh tut (im besten Sinne). Und die berühmte Priester‑Storyline? Zu Recht legendär.

Ein älterer Mann zeigt mit dem Finger auf einen Mann im Anzug. Eine Frau steht zwischen ihnen vor einer Holzwand mit Porträt.
Foto: TMDB

Platz 4: „Succession“

Darum geht’s: Ein Medienimperium, ein alter Patriarch – und Kinder, die längst gelernt haben, Liebe mit Macht zu verwechseln. Sobald die Nachfolge im Raum steht, beginnt das große Schachspiel: Allianzen, Verrat, Demütigungen, Deals. In dieser Familie wird nicht gestritten – hier wird vernichtet.

Warum sehenswert: „Succession“ ist ein Rausch aus Giftigkeit und Glamour: bitterkomisch, messerscharf geschrieben und erschreckend menschlich in den Momenten, in denen plötzlich die Masken rutschen. Man will wegsehen – und kann nicht. Jede Folge fühlt sich an wie ein Machtkampf in Echtzeit.

Vier Männer in Anzügen und eine rothaarige Frau sitzen an einem großen Holztisch in einem Büro mit schwarzen Lederstühlen.
Foto: IMAGO / Capital Pictures

Platz 3: „Mad Men“

Darum geht’s: New York, 60er/70er: Werbeagentur‑Glanz, Zigarettenrauch und das Versprechen, dass man sich neu erfinden kann – wenn man nur gut genug verkauft. Don Draper ist darin Meister. Doch je perfekter die Fassade, desto größer die Risse dahinter.

Warum sehenswert: „Mad Men“ ist elegant, präzise und hypnotisch. Die Serie erzählt vom Wandel einer Gesellschaft – und von Menschen, die versuchen, Schritt zu halten, während ihnen innerlich der Boden wegbricht. Ein Drama, das nicht schreit, sondern langsam unter die Haut kriecht.

Ermittler und uniformierte Polizisten untersuchen einen abgesperrten Tatort. Zwei Männer knien neben einer reglosen Person.
Foto: IMAGO / Everett Collection

Platz 2: „The Wire“

Darum geht’s: Baltimore ist kein Krimi‑Spielplatz, sondern ein System. Eine Einheit jagt Dealer – und stößt dabei auf ein Netz aus Politik, Polizei, Schulen, Medien und Wirtschaft, in dem jeder seine Rolle spielt. Hier gewinnt selten der Beste. Meist gewinnt das, was schon immer da war.

Warum sehenswert: Weil „The Wire“ nicht nur spannend ist, sondern erschreckend klar. Die Serie schaut dorthin, wo andere wegblenden, und macht aus komplexen Strukturen packendes Drama. Keine einfachen Antworten, keine leichten Siege – dafür Figuren, die man nicht vergisst.

Zwei Männer sitzen vor gestapelten Autowracks und blicken nach links oben. Der linke Mann trägt eine Brille und ein Streifenhemd.
Foto: IMAGO / Capital Pictures

Platz 1: „Breaking Bad“

Darum geht’s: Walter White ist ein unscheinbarer Chemielehrer – bis eine Diagnose sein Leben sprengt. Aus Angst, seine Familie mittellos zurückzulassen, trifft er eine Entscheidung, die erst wie ein Ausweg wirkt. Dann wie ein Doppelleben. Und schließlich wie eine Transformation, die nicht mehr aufzuhalten ist.

Warum sehenswert: „Breaking Bad“ ist der perfekte Sog: Jede Folge zieht einen tiefer hinein, jede Entscheidung verschiebt die Grenze des Erlaubten. Die Serie zeigt nicht nur, wie jemand abstürzt – sondern wie verführerisch Macht sein kann, wenn man sie einmal schmeckt. Spannung, Timing, Schauspiel: alles auf Ausnahmenniveau.

Die besten 100 Serien aller Zeiten – Platz 11 bis 100

  1. „The Office (U.S.)“

  2. „Arrested Development“

  3. „Girls“

  4. „Friday Night Lights“

  5. „Six Feet Under“

  6. „The Office (U.K.)“

  7. „The Americans“

  8. „I May Destroy You“

  9. „Chernobyl“

  10. „The Crown“

  11. „The White Lotus“

  12. „Lost“

  13. „The Comeback“

  14. „Deadwood“

  15. „The Leftovers“

  16. „Black Mirror“

  17. „Better Call Saul“

  18. „Band of Brothers“

  19. „Key & Peele“

  20. „Severance“

  21. „Survivor“

  22. „Andor“

  23. „Enlightened“

  24. „Schitt's Creek“

  25. „True Detective“

  26. „The Pitt“

  27. „Battlestar Galactica“

  28. „Homeland“

  29. „Watchmen“

  30. „Adolescence“

  31. „Louie“

  32. „Hacks“

  33. „Peaky Blinders“

  34. „Bojack Horseman“

  35. „Happy Valley“

  36. „Broad City“

  37. „Twin Peaks: The Return“

  38. „House of Cards“

  39. „Normal People“

  40. „Parks and Recreation“

  41. „The Good Place“

  42. „Downton Abbey“

  43. „Stranger Things“

  44. „The Bureau“

  45. „Insecure“

  46. „Nathan For You“

  47. „I Think You Should Leave“

  48. „Chappelle's Show“

  49. „PEN15“

  50. „Peep Show“

  51. „Rupaul's Drag Race“

  52. „Slow Horses“

  53. „The Thick of It“

  54. „Anthony Bourdain: Parts Unknown“

  55. „Mare of Easttown“

  56. „The Rehearsal“

  57. „The Handmaid's Tale“

  58. „Ozark“

  59. „Anthony Bourdain: No Reservations“

  60. „The Shield“

  61. „Beef“

  62. „Squid Game“

  63. „Barry“

  64. „The Bear“

  65. „Ted Lasso“

  66. „Somebody Somewhere“

  67. „Modern Family“

  68. „It's Always Sunny in Philadelphia“

  69. „The Good Wife“

  70. „How to with John Wilson“

  71. „Queen's Gambit“

  72. „Better Things“

  73. „Justified“

  74. „Planet Earth“

  75. „The Great British Baking Show“

  76. „Shogun“

  77. „Reservation Dogs“

  78. „Dexter“

  79. „Baby Reindeer“

  80. „Eastbound & Down“

  81. „Catastrophe“

  82. „The Night Of“

  83. „Station Eleven“

  84. „The Diplomat“

  85. „House“

  86. „Halt and Catch Fire“

  87. „Community“

  88. „The OA“

  89. „Gilmore Girls“

  90. „Scandal“