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Di Caprios schmerzhafte Drogen-Szenen

Di Caprios schmerzhafte Drogen-Szenen
Di Caprios schmerzhafte Drogen-Szenen (Universal) Universal

Mit vollem Körpereinsatz spielt Leondardo DiCaprio den "Wolf of Wall Street", der in Dollarscheinen und Drogen schwimmt. Dazu brauchte Leo einen Chiropraktiker…

Börsenprofi Jordan Belfort kannte kein Pardon: Weder wenn es um schnelle Dollars durch fragwürdige Aktienspekulationen ging noch bei Party-Exzessen mit gekauften Frauen und harten Drogen. Das brachte ihm den Spitznamen "The Wolf of Wall Street" ein und so nannte er auch seine Autobiografie, die er nach seiner Verhaftung wegen seiner illegalen Geschäftspraktiken im Gefängnis schrieb. Nun kommt Belforts exzessives Leben ins Kino und verkörpert wird der Aktienhai durch Leonardo DiCaprio. Und das "Verkörpern" ist dabei absolut wörtlich zu nehmen, wie der Hollywood-Star berichtet. In einer Szene sollte DiCaprio beispielsweise im Drogenrausch auf ein Auto zukriechen. Dafür holte sich der Schauspieler Jordan Belfort persönlich ans Set, damit dieser ihm die richtigen Bewegungen vormachte. "Ich nahm auf Video auf, wie er auf dem Boden herumrobbte", sagt Leonardo DiCaprio. "Er erklärte mir genau, wie es ist, wenn Du Dich in eine bestimmte Richtung bewegen willst, aber Dein Körper da einfach nicht mitmachen will. Wir haben die Szene dann eine Woche lang gedreht und in der Zeit musste ich andauernd zum Chiropraktiker, weil das extrem schmerzhaft war."

 

Gefährliche Pillen

Grund für Belforts seltsames Kriechen war das Schlafmittel Methaqualon, in den USA sind die Tabletten als "Quaaludes" bekannt. Belfort mixte das Hypnotikum gerne mit Alkohol, um so eine euphorisierende Wirkung zu erzielen - was aber eben zu schweren körperlichen Ausfallerscheinungen führte. "Ich selbst hatte damit keinerlei Erfahrungen", erklärt DiCaprio. "Aber Jordan hatte das Zeug damals in rauen Mengen eingeworfen und das merkte man auch…" In den USA sorgt "The Wolf of Wall Street", in dem DiCaprio zum fünften Mal für Kultregisseur Martin Scorsese spielt, seit Wochen für Kontroversen wegen der schonungslosen Darstellung von Jordan Belforts Lebensstil und seines extremen Verhaltens. So sah sich DiCaprio sogar zu einer Erklärung genötigt, dass der Film eine kritische Haltung einnehme, was eigentlich jedem klar sein müsse, der ihn bis zu Ende sieht. Die Chance dazu gibt's im deutschen Kino ab 16. Januar.



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