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Deshalb müsst ihr die Netflix-Serie "The Umbrella Academy" sehen!

Ab sofort ist die Comic-Verfilmung "The Umbrella Academy" auf Netflix zu sehen. Entwickler Steve Blackman hat uns erklärt, was die Serie so besonders macht.

The Umbrella Academy Bild
Die Geschwister der Umbrella Academy finden wieder zusammen. Netflix

The Umbrella Academy“ ist die Geschichte sieben adoptierter Kinder mit Superkräften. Da fragt sich der Zuschauer vielleicht: „Noch ein Superhelden-Epos?“ Doch so einfach ist die Frage nach der Notwendigkeit einer weiteren Story aus dieser Sparte nicht. Wir haben Steve Blackman, Entwickler der Netflix Original-Serie, in London getroffen. Er verriet uns, was „The Umbrella Academy“ auszeichnet und von anderen Superhelden-Geschichten unterscheidet.  

 
 

Inhalt | "The Umbrella Academy" den X-Men ähnlich?

Adoptiert wurden die Kinder Vanya (Ellen Page), Luther (Tom Hopper), Klaus (Robert Sheehan), Allison (Emmy Raver-Lampman), Diego (David Castañeda), Ben (Ethan Hwang) und Nummer 5 (Aidan Gallagher) von Sir Reginald Hargreeves. Er formiert sie zu einer Allianz, die das Böse in der Welt bekämpfen soll. Riecht nach Allianzen wie die X-Men?

Blackman verneint: „Es gibt einige deutliche Unterschiede. Die X-Men sind nicht so stark verbunden. Nicht auf so eine verpflichtende und gezwungene Weise, wie die Geschwister der Umbrella Academy. Sie sehen sich auf eine andere, intensivere und familiärere Weise gemeinsam der Bekämpfung der Apokalypse gegenüber.“

The Umbrella Academy Kinder
Die Allianz der Umrella Academy als Kinder. Netflix

Als Kinder waren sie noch eine Allianz. In der Gegenwart, viele Jahre später, zerstritten und fernab vom Elternhaus, kommen die Geschwister aufgrund des Todes ihres Vaters wieder zusammen. Harmonisch wird das Wiedersehen zuerst nicht, obwohl sie die Einzigen sind, die gemeinsam die bevorstehende Apokalypse abwenden können.

„The Umbrella Academy“ will mit mehr als Action und Spezialeffekten überzeugen. Vielschichtige und sich wandelnde Charaktere, große Musik und einer Bandbreite spannender, emotionaler und verrückter Szenen sorgen für zusätzlichen Pepp. „Es war schon eine gewisse Herausforderung für uns, zwischen sehr schönen und romantischen, aber auch gruseligen Momenten eine passende Balance zu finden. Ich denke, wir haben das gut umgesetzt, sodass der Zuschauer immer weiter schauen will.“

„Die Musik in der Serie war essenziell für mich. Ich liebe Musik, ich hatte viele Ideen. Häufig, bevor ich eine Szene geschrieben habe, hörte ich mir Songs an. Die Musik sollte wie ein zusätzlicher Charakter der Serie sein. Wir wollten der Musik eine große Rolle geben, daher wählten wir große Songs, wie die von Queen, aus. Das wird auch in der zweiten Staffel wieder der Fall sein!"

 

"The Umbrella Academy" | Komplexe Charaktere

Die Serie bietet sehr viel Platz für die Charaktere sich zu entwickeln. Jedes der Kinder hat seine eigenen Fähigkeiten und Charakterzüge, in die man sich als Zuschauer verlieren kann. Die wohl exotischste Persönlichkeit hat Klaus (Robert Sheehan) inne. Seine Superkraft: Kontakt mit verstorbenen Personen aufnehmen zu können. Genau diese Kraft macht ihm seit seiner Kindheit zu schaffen und sorgt für exzessiven Drogenkonsum. Mit der Figur Klaus kommt allerdings auch das Thema der Homosexualität in die Serie, was aber keine unnötige und übertriebene Ausschlachtung des Themas nach sich zieht.

Umbrella Academy Klaus
Klaus (Robert Sheehan, links). Netflix

„Ich sprach darüber mit Robert, der Klaus spielt, und wir waren uns einige, dass wir aus der sexuellen Orientierung des Charakters kein großes Ding machen würden. Es ist Teil von Klaus, kein entscheidender Fakt für die Serie. Robert wollte Klaus einfach spielen wie er ist. Er ist vielleicht wichtig für die künstlerische Darstellung der Figur, jedoch nicht für den Grundtenor der Serie.“

Wer eine der Netflix Original-Highlights diesen Jahres nicht verpassen will, sollte sich ab 15. Februar auf Netflix die Serie "The Umbrella Academy" keinesfalls entgehen lassen.

*Frederik Harms



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