„Der Kinderflüsterer“ auf Netflix: So denkt Autor Alex North über die Änderungen zur Romanvorlage
„Der Kinderflüsterer“ ist jetzt auf Netflix zu sehen. Autor Alex North verrät, wie sich die Verfilmung von seinem Roman unterscheidet.

Fans des Romans „Der Kinderflüsterer“ werden beim Anschauen der Netflix-Verfilmung einige Unterschiede feststellen. Doch Autor Alex North hat dafür volles Verständnis. „Ich wusste, dass es Änderungen geben würde. Das ist immer so“, sagte North bei der Premiere des Films am roten Teppich.
Die Anpassungen seien „absolut nichts, wogegen ich etwas einzuwenden hätte“, betonte der Bestseller-Autor. Im Gegenteil: Er zeigt sich begeistert von der Umsetzung.
„Sie haben alles Wichtige eingefangen“
North fühlt sich glücklich mit dem Ergebnis. Die Drehbuchautoren Ben Jacoby und Chase Palmer hätten „alles eingefangen, was mir an dem Buch wirklich wichtig war“, erklärt er. „Also keinerlei Beschwerden. Ich habe es geliebt.“
Der Autor wusste von Anfang an, dass Änderungen notwendig sein würden. „Sie mussten sie machen“, sagt er. Aber: „Sie haben sie wirklich gut gemacht.“
Der Film funktioniere hervorragend und passe zur Interpretation der Geschichte durch das Filmteam. North ist also rundum zufrieden mit der Adaption seines Werks.
Die Handlung im Überblick
Der 2019 bei Celadon Books veröffentlichte Roman erzählt die Geschichte des verwitweten Tom Kennedy. Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau zieht er mit seinem jungen Sohn in eine neue Stadt.
Kurz darauf verschwindet ein örtlicher Junge. Der Fall ähnelt einem Serienmörder-Fall von vor 20 Jahren – beteiligt war damals ein Mann namens „der Kinderflüsterer“, der sich noch immer im Gefängnis befindet. Tom und seine Familie werden unerwartet in die Ermittlungen hineingezogen. Dabei kommen lang gehütete Geheimnisse ans Licht.
Starbesetzung für die Verfilmung
Aus dem Bestseller ist nun ein gleichnamiger Film geworden. In den Hauptrollen sind Robert De Niro, Adam Scott, Michelle Monaghan, Michael Keaton, John Carroll Lynch, Hamish Linklater, Owen Teague, Will Brill und Acston Luca Porto zu sehen.
North hofft, dass auch sein Buch „Der Schattenmörder“ verfilmt wird. sei zwar ein eigenständiger Roman, folge aber in gewisser Weise „Der Kinderflüsterer“. Eine der Figuren tauche darin wieder auf. „Also mal sehen, was passiert“, sagt der Autor mit Blick auf mögliche zukünftige Projekte.
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