Fernsehen

"Der Große RTL II-Promi-Kegelabend“: Eine Show mit Fremdschäm-Garantie

Ende Juli veranstaltet RTL II den "Großen RTL II-Promi-Kegelabend" mit allerhand Z-Prominenz. Carmen und Robert Geiss werden dabei sein, ebenso Konny Reimann, Eva Brenner und die Protagonisten vom "Trödeltrupp“. Brauchen wir nach Shows wie Promi-Völkerball wirklich noch ein Format, in dem sich die Trash-Prominenz in Sachen Peinlichkeit und Fremdschäm-Momenten gegenseitig überbieten?

Kegelabend
"Der Große RTL II-Promi-Kegelabend" wird am 31. Juli zu sehen sein. Foto: RTL II

Die klare Antwort: Nein. Der Promi-Kegelabend hat tatsächlich das Potenzial  alle Vorstellungen von einem Horror-Fernsehabend zu erfüllen. Zuletzt hatte das die Eventshow „Pro 7 Völkerball-Meisterschaft 2016“ geschafft, die im April im Fernsehen zu sehen war. Damals traten verschiedene Teams – unter anderem das Team Bachelor oder das Team Showbiz – gegeneinander an.

Die Stefan-Raab-Zeiten sind vorbei

Dabei ging es den Promis weniger um den sportlichen Erfolg als vielmehr darum, sich ein weiteres Mal im Fernsehen präsentieren zu können. RTL II hat für seine Version des peinlichen Spektakels noch tiefer in die Trickkiste gegriffen. Die Promis sind noch irrelevanter, die Sportart noch spannungsärmer.

Wo sind die guten, alten Zeiten der Stefan-Raab-Ära hin? Klar, auch seine Sportevents wie "TV Total Turmspringen" oder "Wok-WM" waren nicht immer das Beste, was das deutsche Fernsehen zu bieten hatte, aber kamen zumindest dank Raab und Elton mit einer großen Portion Humor daher.

Die Geissens
Die Geissens sind beim Kegeln auch dabei!

Was kann also in Zukunft den Promi-Kegelabend noch toppen? Wie wäre es mit einem vierstündigen Limbo-Contest? Dem Sender fällt bestimmt eine Möglichkeit ein, die Show künstlich in die Länge zu ziehen. Eine weitere Idee: Die Trash-Prominenz im Curling gegeneinander antreten lassen! Die Sportart ist gerade im Kommen und verspricht eine Menge Spannung. Oder man lässt es etwas ruhiger angehen und trägt eine Meisterschaft im Stricken aus?

Die Möglichkeiten sind endlos. Die Leidtragenden die Zuschauer. Solange es Promi-Sport-Events wie diese gibt, hilft wohl nur eines: Einfach wegschalten.



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