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„Der Bergdoktor“: Wütender Post | Produktion reagiert auf die Beschwerden

Nach dem Staffelfinale war einiges los auf der „Bergdoktor“-Facebook-Seite. Mit einem wütenden Post reagiert die Produktion auf die ganzen Beschwerden.

Der Bergdoktor - Wunschkind
Mit einem wütenden Post reagiert das „Bergdoktor“-Team auf die Fan-Beschwerden. | © ZDF/Stefanie Leo

Eigentlich war das 12. Staffelfinale von „Der Bergdoktor“ ein voller Erfolg – zumindest, was die Quoten anbelangt. Auf der offiziellen Facebook-Seite der ZDF-Serie sammelten sich danach aber immer mehr Beschwerden seitens der Fans, die etwas an der letzten Folge von Staffel 12 auszusetzen hatten. In einem wütenden Post spricht das „Bergdoktor“-Team alle Kritikpunkte an.

Zunächst einmal geht es um die vielen Schnittfehler in der Folge, die durch unterschiedliche Wetterbedingung bei den Dreharbeiten entstanden sind. „Der Wettergott ist 99% mit uns sehr freundlich, doch, wenn wir uns im Spätherbst und Frühwinter befinden, kann es sein, dass Szenen, die nacheinander im Film stattfinden, nicht nacheinander gedreht werden. […] Das ist sehr bedauerlich. Und uns als 'Freunde der filmischen Continuity' immer auch sehr unangenehm, doch was sollen wir tun?“, lautet die Erklärung der Produktion.

 

„Der Bergdoktor“ - Staffelfinale: Doppelbesetzung sorgt für Aufregung

Ein weiteres Problem, was den Fans Kopfzerbrechen bereitete, war die Doppelbesetzung des Schauspielers Johannes Franke. Dieser war bereits 2015 als Paul Ebert bei „Der Bergdoktor“ zu sehen. Im Finale der 12. Staffel spielte er allerdings eine komplett andere Figur. Ein No-Go für die Fans, die sich daraufhin beschwerten und dem „Bergdoktor“-Team Einfallslosigkeit unterstellten.

„Wir besetzen unsere Figuren und Rollen sehr sorgfältig. Schauspieler werden für ihre Rolle besetzt und Johannes war der Richtige und perfekte Cast. Dieser positive und kreative Prozess, der eben auch mit Verfügbarkeiten und anderen Parametern verbunden ist, ist ein nicht ganz unerheblicher und nicht einfacher“, so das „Bergdoktor“-Team.

Der letzte Kritikpunkt richtet sich an die lange Wartezeit auf die neue Staffel, die die Fans über sich ergehen lassen müssen. Die Produktion betont in dem Post, wie viel Arbeit hinter „Der Bergdoktor“ steckt und dass Schauspielerei nicht heißt, dass man den ganzen Tag nichts zu tun hat. Im Gegenteil. Film-Business sei harte Arbeit.

Letztendlich beendet das „Bergdoktor“-Team den Post aber doch noch positiv und bedankt sich bei allen Fans für die Unterstützung und Kommentare, auch, wenn die vielleicht nicht immer angebracht sind. Staffel 13 von „Der Bergdoktor“ wird 2020 ausgestrahlt und bei so viel Arbeitseinsatz können wir uns sicher sein, dass auch die neue Staffel wieder auf ganzer Strecke überzeugen wird.

 


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