Kino

David Fincher wird das neue Biopic über Steve Jobs doch nicht drehen

Sony und Regisseur David Fincher sollen die Verhandlungen zum neuen Steve Jobs-Biopic wegen finanziellen Differenzen abgebrochen haben.

David Fincher wird das neue Biopic über Steve Jobs doch nicht drehen
David Fincher wird das neue Biopic über Steve Jobs doch nicht drehen (gettyimages) gettyimages

Das liebe Geld soll schuld sein: David Fincher steht angeblich als möglicher Regisseur des nächsten Steve Job-Biopics nicht mehr zur Verfügung. Die Verhandlungen zwischen ihm und Studio Sony sind offenbar in der Sackgasse geendet. Grund dafür sind die finanziellen Differenzen:  Laut dem „Hollywood Reporter“ habe Fincher eine Vorauszahlung von zehn Millionen Dollar sowie Kontrolle beim Marketing verlangt. Sony sei nicht bereit gewesen, diese Forderungen zu bezahlen – und sucht sich nun einen neuen Regisseur für das von Aaron Sorkin („The Social Network“) verfasste Drehbuch. Weder Fincher noch Sony haben sich bisher zu dem Bericht geäußert.

Der „Hollywood Reporter“ beruft sich in dem Artikel auf eine Sony nahe stehende Quelle, die namentlich nicht genannt werden will. Dieser Quelle zufolge habe das Studio Finchers Forderungen als „lächerlich“ bezeichnet. „ Das wird hier nicht 'Transformers' oder 'Captain America', das wird Qualität und kein Kommerz. Fincher würde am Gewinn beteiligt, aber nicht vorher.“ Allerdings seien weitere Gespräche laut der Quelle nicht auszuschließen.

Geplant hat Sony das Biopic anhand der Vorlage von Walter Isaacsons Bestseller „Steve Jobs“. Anders als „jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs“, der mit Asthon Kutcher in der Hauptrolle aber eher floppte, sollen in der neuen Verfilmung lediglich drei je 30 Minuten lange Szenen gedreht werden, die die wichtigsten Karrierestufen von Steve Jobs erzählen.

Übrigens könnte es noch einen Grund dafür geben, dass Sony und David Fincher die Verhandlungen abgebrochen haben: Fincher hatte schon im Vorfeld darauf bestanden, dass Christian Bale die Hauptrolle in dem Biopic übernehmen soll .Bale hat aber offenbar nie ein Angebot von Sony bekommen. Bleibt wohl nur noch abzuwarten, wann das Studio einen Regisseur präsentiert…



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