Kino

David Duchovny ruft Fans zum "X-Files"-Storm auf

Es kann einen dritten "Akte X"-Film geben - aber nur, wenn die Fans dafür auf die Barrikaden gehen, appelliert David Duchovny

Warum es keinen dritten "Akte X"-Film mehr gab? Mangelndes Interesse der Fans, konstatierte man beim Studio 21th Century Fox. Das will David Duchovny, Star der einstigen Kultserie, nicht wahrhaben. "Akte X" brachte es auf neun TV-Staffeln und zwei Kinofilme. Doch spielte der erste 1998 noch üppige 190 Millionen Ticketdollars ein, waren 2008 mit dem zweiten Ableger "Akte X - Jenseits der Wahrheit" nur noch 68 Millionen drin. Ein Flop. Duchovny wollte dennoch unbedingt und sofort einen dritten "X-Files"-Film drehen. Doch das Studio hatte die Wahrheit, die im Filmgeschäft nicht irgendwo da draußen, sondern direkt an der Kinokasse liegt, erkannt. Und rückte rückte keinen Dollar mehr heraus, legendäres Mystery-Original hin oder her.

 

"Ich spiele Fox Mulder für immer"

Seine Serienpotenz spielte David Duchovny dann in "Californication" aus, doch der wackere FBI-Agent Fox Mulder in ihm gab keine Ruhe. Zu Gast in der amerikanischen "Tonight Show" fand der Star, dass die Fans für einen weiteren "X-Files"-Fall schon ihren Hintern bewegen müßten. "Schöpfer Chris Carter, Gillian Anderson und ich sind immer an Bord," sagte David Duchovny und wandte sich dann an das Publikum: "Ihr müßt ans Studio Fox schreiben und den Film fordern. Auf mich könnt ihr zählen, ich spiele Fox Mulder für immer." Vor zwei Jahren war sich David Duchovny schon einmal sicher gewesen, dass "X-Files 3" kommt. Als Story war nichts weniger als das nahende Ende der Welt geplant, mit Blick auf den Maya-Kalender. Falls er sich jetzt durchsetzt, braucht er eine neue Idee ...



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