Kino

Darum lehnte Will Smith "Django"-Kultrolle ab

Zuviel Christoph Waltz und zu wenig "Django Unchained" - da kniff Will Smith, denn er wollte den Ruhm nicht teilen.

Darum lehnte Will Smith "Django"-Kultrolle ab
Darum lehnte Will Smith "Django"-Kultrolle ab (Warner/Sony Pictures) Warner/Sony Pictures

Für seinen Dr. King Schultz in "Django Unchained" bekam Christoph Waltz den Oscar für die beste Nebenrolle - die viele als die eigentliche Hauptrolle empfanden. So auch Will Smith, der aus eben diesem Grund die "Django"-Rolle ablehnte. Schon bei der Lektüre des Drehbuches sei ihm aufgefallen, so Smith gegenüber 'Entertainment Weekly', dass der Film zwar "Django" heißt, die Titelfigur aber nicht so recht die erste Geige spielt. Auf der fidelt Waltz und derlei ist für einen echten Superstar nicht akzeptabel. "Django war nicht die Hauptrolle. Aber, so ist das eben, ich muss nun einmal die Hauptrolle spielen. Die andere Figur war die Hauptrolle," fasste Will Smith seine Absage an Quentin Tarantino zusammen.

 

Will Smith verlangte einen Schuss zuviel

Er fügte hinzu, dass er den Regisseur sogar angefleht habe, Django möge den von Leonardo DiCaprio gespielten Schurken niederknallen. "'Nein Quentin', habe ich gesagt, 'bittebitte, ich muss unbedingt den fiesen Kerl killen!'" Seine ausgefuchsten Drehbücher sind Quentin Tarantino jedoch heilig, deshalb blieb Christoph Waltz am Drücker und die "Django"-Rolle ging an Jamie Foxx. Wobei es zur Rollenvergabe auch eine etwas andere Geschichte gibt, erzählt von Tarantino selbst: Nach vier Castings, darunter mit Will Smith, entschied sich der Regisseur schlicht und ergreifend für den seiner Meinung nach besten Mann - Jamie Foxx - und gab den anderen telefonisch einen Korb. Der Rest ist Filmgeschichte.



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